| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Ausdehnung: | 4220 ha (Stand 1996) |
| geograf. Lage: | |
| Genehmigte Ausdehnung: | 4500 ha |
| Kohleinhalt: | 689 Mio. t |
| Jährliche Abraummenge: | 100-120 Mio. t |
| Jährliche Kohleförderung: | 20-25 Mio. t |
| Kohle-Abraum-Verhältnis: | 3,5 : 1 |
| Genehmigte Betriebsdauer: | bis 2030 |
| Umgesiedelte Menschen: | bisher ca. 7400 |
| Restloch: | Auffüllung zum Restsee | (siehe auch Blausteinsee)
Der Tagebau Inden ist ein Tagebau der RWE Power AG zur Gewinnung von Braunkohle zwischen Eschweiler und Jülich. Die Jahresförderung des Tagebaus Inden beträgt 23 Millionen Tonnen Braunkohle und dient zur Versorgung des Kraftwerks Weisweiler. Die Kohlenflöze in Inden sind insgesamt bis zu 45 Meter stark. Der Abbau im Tagebau Inden erfolgt mit Hilfe von Schaufelradbaggern und Absetzern.
Teilweise werden neue Ortschaften gegründet, die den Namen der alten Ortschaft oder Namensverbindungen wie Inden / Altdorf enthalten. Der offizielle Name des Ortes Inden / Altdorf mit Schrägstrich ist in Deutschland einmalig. Dazu kam es, als ehemalige Altdorfer gegen den ursprünglichen Namensvorschlag "Inden-Altdorf" Protest einlegten, da das Wort hinter dem Bindestrich eine geringere Stellung gegenüber dem ersten Wort einnimmt. Deswegen einigte man sich auf den Namen "Inden / Altdorf", in dem sich beide Ortschaften gleichberechtigt widerspiegeln sollen.
Im Falle Inden untersuchen Dorfarchäologen erstmals in Deutschland – bevor die Bagger kommen – ein gesamtes Kirchspiel mit zugehörigen Dörfern und Straßen, und somit den Kosmos eines mittelalterlichen Menschen.
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