Tabaksteuer wird in vielen Ländern auf Tabakwaren aller Art erhoben. Sie ist eine indirekte Steuer – vergleichbar der Mehrwertsteuer – und eine Verbrauchsteuer wie z.B. die Mineralölsteuer.
Die Tabaksteuer hat zwei Gesichter. Aus Sicht des Finanzministeriums soll sie möglichst viele Steuergelder zur Deckung des Staatshaushaltes einbringen, während das Gesundheitsministerium darin eine so genannte Lenkungssteuer sieht, die eine Senkung des Konsums bewirken soll. Zwischen diesen beiden Ministerien besteht also ein Interessenkonflikt bezüglich des erwünschten Tabakkonsums.
In den letzten Jahren wurde die Tabaksteuer in verschiedenen Staaten deutlich angehoben.
Viele Menschen glauben, dass durch den Konsum von Tabakprodukten der Staat mittels Tabaksteuer finanziell unterstützt wird. Die durch die Tabaksteuer erzielten jährlichen Einnahmen liegen allerdings weit unter den durch das Rauchen verursachten Kosten, zu denen auch Steuerausfälle gehören (siehe dazu Tabaksteuer (Deutschland)).
Allerdings sind derartige Vergleichsrechnungen umstritten, weil den Mehrkosten im Gesundheitswesen und den Einnahmeausfällen meist nur die Tabaksteuer gegenübergestellt wird, nicht aber die Entlastungen der Rentenkassen durch die um rund 8 Jahre verkürzte Lebenserwartung der Raucher.
Zu den Tabaksteuern der einzelnen Ländern siehe:
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