| Technische Universität Wien | |
|---|---|
| Daten | |
| Gründungsjahr | 1815 |
| Ort | Wien (Österreich) |
| Fakultäten | 8 |
| Studiengänge | 58 |
| Ordentliche Hörer | 12977 (SS 2006) Frauenanteil ca. 25 % Ausländeranteil ca. 20 % |
| Immatrikulierte Studenten | 16418 (SS 2006) |
| Mitarbeiter | 4078 davon 3016 wissenschaftliche |
| Rektor | Peter Skalicky |
| Typ | staatlich |
| Anschrift des Rektorats | Karlsplatz 13, 1040 Wien |
| Homepage | www.tuwien.ac.at |
| Karte | |
| At_wien.jpg Wien in Österreich | |
Die Technische Universität Wien (kurz TU Wien oder TU) ist eine österreichische Universität.
Das Studienangebot an der TU Wien reicht von Architektur, Raumplanung, über Bauingenieurwesen, Vermessung und Geoinformation, Verfahrenstechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu Informatik, Wirtschaftsinformatik, Technischer Chemie, Technische Mathematik, Versicherungsmathematik sowie Technische Physik und mehreren Lehramtsstudien.
Außerdem gibt es verschiedene Universitätslehrgänge, beispielsweise Datentechnik, Prozessmanagement und Geschäftsprozessoptimierung, Angewandte Mustererkennung oder Supply Chain Management.
TU-Wien-Hauptgebäude.jpgDie meisten Gebäude der TU Wien befinden sich im Stadtzentrum von Wien am Karlsplatz, im 4. Wiener Gemeindebezirk, in der Nachbarschaft vieler bedeutender Kulturdenkmäler (Karlskirche, historisches Museum der Stadt Wien, Musikverein). Auf Grund der Renovierungsbedürftigkeit mancher Institute, der hohen Mieten in der Wiener Innenstadt und des geringen Platzes in den Gebäuden wird derzeit eine Umsiedelung einzelner Institute oder der ganzen Universität an den Stadtrand evaluiert.
Die heutige Technische Universität wurde 1815 als k. k. polytechnisches Institut von Kaiser Franz I. gegründet. Erster Direktor war Johann Joseph von Prechtl. 1872 wurde das polytechnische Institut in die "Technische Hochschule" umgewandelt. Seit 1919 durften Frauen inskribieren. 1975 wurde die Technische Hochschule in Technische Universität umbenannt.
Die Gebäude der TU Wien sind nicht zu einem einzelnen Campus zusammengefasst, es gibt jedoch 3 Kerngebiete. Beim Karlsplatz im 4. Wiener Gemeindebezirk befindet sich die Verwaltung sowie die Hauptbibliothek und Institutsgebäude (Hauptgebäude: Bauingenieurwesen, Architektur; Freihaus: Mathematik, Physik). Ebenfalls im 4.Bezirk befindet sich in der Gußhausstraße ein Zentrum für Elektrotechnik, direkt anschließend sind auch Informatik-Institute untergebracht. Im 6. Bezirk gibt es einen weiteren Mini-Campus, der Chemiegebäude, Maschinenbau und das Audimax beinhaltet.
Zusätzlich gibt es einige räumlich ausgelagerte Institute, weiters wird im 2. Wiener Gemeindebezirk gemeinsam mit anderen Universitäten ein Forschungsreaktor betrieben.
In der Umgebung der TU sind viele Geschäfte und auch Lokale, die speziell auf Studenten ausgerichtet sind, entstanden. Studentenheime in TU-Nähe gibt es hingegen kaum.
Anfang 2006 wurde über einen Standortwechsel der TU Wien innerhalb Wiens nach Aspern und einem damit verbundenen Neubau als geschlossene Campusuniversität diskutiert. Im Juni entschied sich jedoch das Rektorat (nach einer ausführlichen online-Debatte mit dem Personal und den Studierenden) für eine Verdichtung am bestehenden Standort im 4. Wiener Gemeindebezirk anstatt einer Umsiedelung.
Das Rektorenteam besteht aus Peter Skalicky (Rektor), Gerhard Schimak (Vizerektor für Finanzen), Franz Rammerstorfer (Vizerektor für Forschung) sowie Hans Kaiser (Vizerektor für Lehre).
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