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Die ISO/TS 16949 vereint weltweit existierende Forderungen der Automobilindustrie an Qualitätsmanagement-Systeme. Zu diesen Forderungen gehören die Richtlinien VDA 6.1 (Deutschland), QS-9000 (Nordamerika), EAQF (Frankreich) und AVSQ (Italien).

Die ISO/TS 16949 (aktuell in Rev. 2002) ist keine Neuentwicklung oder Verbesserung eines bestehenden Qualitätsmanagement (QM)-Systems, sondern lediglich eine Zusammenfassung bestehender Normen und Richtlinien speziell auf die Anforderungen der Automobilindustrie zugeschnitten. Im Gegensatz zu den bisherigen Normen können sich nur Firmen die tatsächlich an die Automobilindustrie liefern nach dieser Norm zertifizieren lassen.

Ziel ist es, die Handhabung der Zertifizierung von Lieferanten für die "Global Player" zu vereinfachen. Waren bisher auf jedem Kernmarkt spezifische Zertifikate notwendig, werden diese zukünftig weltweit in der ISO/TS16949 zusammengefasst. Ausserdem werden Lieferanten teilweise nicht mehr benachrichtigt wenn Fehler in einer Lieferung aufgetreten sind, vielmehr müssen sie selbst regelmäßig auf einer Internet-Seite beim Kunden nachsehen ob dort Fehler protokolliert wurden.

Ein Großteil der OEMs (Original Equipment Manufacturer) hat diese technische Spezifikation bereits zum Standard erklärt. Ob sich damit die Qualität der Automobile verbessert bleibt abzuwarten. Wenn diese Norm hält, was ihre Protagonisten versprechen sollte sich dies in einigen Jahren mit statistischer Signifikanz z. B. in Zahl und Umfang von Rückrufaktionen niederschlagen.

Weblinks


ISO-Standard | Qualitätsmanagement

ISO/TS 16949

 

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