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|---|---|
| Technische Universität Darmstadt | |
| Präsident: | Johann-Dietrich Wörner |
| Kanzler: | Hanns H. Seidler |
| Gründungsdatum: | 10. Oktober 1877 |
| Ort: | Darmstadt, Deutschland |
| Trägerschaft: | Öffentlich |
| Landesmittel: | 173,5 Mio. EUR (2005) |
| Drittmittel: | 58,6 Mio. EUR (2005) |
| Semesterbeitrag: | 189,10€ inkl. Semesterticket | (RMV sowie einige
| Studiengebühren: | normal keine, für Langzeitstudenten 500-900€ pro Semester |
| Fachbereiche: | 13 |
| Studiengänge: | 40 |
| Aufbaustudiengänge: | n/a |
| Stiftungsprofessuren: | n/a |
| immatrikulierte Studenten: | 17.601 (WS 04/05) |
| Frauenanteil: | 27,5% (WS 04/05) |
| Mitarbeiter: | 3.074 (2004) |
| davon Wissenschaftler: | 1.610 (2004) |
| Internationale Partnerschaften: | 65 (2002) |
| Universitätsbibliothek: | Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt |
| Bautyp: | Campus- und Urbanuniversität |
| Anschrift des Rektorats: | TU Darmstadt 64277 Darmstadt |
| Offizielle Website: | http://www.tu-darmstadt.de |
| Offizielle e-Mail: | |
Die Technische Universität Darmstadt ist eine deutsche Universität, die vor allem für ihre Leistungen in der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Maschinenbau international bekannt ist.
Schon von Anfang an litt die TH Darmstadt unter finanziellen Engpässen im armen Großherzogtum Hessen, so dass 1881/1882 offen über eine Schließung geredet wurde. Doch die Hochschule und die Regierung wagten mutig einen Schritt nach vorne und gründeten 1882 die weltweit erste Fakultät für Elektrotechnik. Ihr erster Professor wurde Erasmus Kittler, der 1883 den ersten Studiengang für Elektrotechnik überhaupt einrichtete. Die rasant ansteigende Zahl der Studierenden verhinderte die Schließung und das Fächerangebot konnte ausgebaut werden. Das Papieringenieurswesen und die Luftschifffahrt und Flugtechnik kamen hinzu.
Die TH Darmstadt war für ausländische Studenten schon immer sehr attraktiv. Insbesondere der Studiengang Elektrotechnik zog viele ausländische Studenten - im wesentlichen aus Osteuropa - an. So waren 1906 75% aller Studenten der Elektrotechnik ausländische Studenten. 1933 wird auch die TH Darmstadt im Zuge der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten gleichgeschaltet. Jüdische Wissenschaftler verlieren ihre Stelle und sind gezwungen ins Exil zu gehen. Auch der mit einer Jüdin verheiratete Gerhard Herzberg, der 1971 den Nobelpreis für Chemie verliehen bekam, verließ deswegen die TH Darmstadt.
Im September 1944 wird 80% von Darmstadt durch einen Bombenangriff zerstört, darunter leidet auch die im Zentrum liegende Technische Hochschule. 1945 von den Alliierten geschlossen, wird sie 1946 wiedereröffnet und schon 1947 findet der erste Kongress für Ingenieursausbildung (IKIA) statt.
Seit den 1960er Jahren wird, gefördert durch ständig steigende Studentenzahlen, der Ausbau der Technischen Universität Darmstadt immer weiter vorangetrieben.
Seit dem 1. Januar 2005 ist die TU Darmstadt als erste deutsche Universität autonom. Es sollen neue Entscheidungsstrukturen erprobt werden, u.a. kann die Hochschule den Haushalt und die Liegenschaften selbst verwalten und selbständig mit Professoren über ihr Gehalt und ihre Ausstattung verhandeln und sie ernennen.
Der nördliche Abschnitt S2 zwischen Herrengarten und Prinz-Georgs-Garten ist Standort für die Fachbereiche Mathematik, Physik und Informatik. Das älteste Gebäude ist das Institutsgebäude (S2|08) an der Hochschulstraße gegenüber des Alten Hauptgebäudes. Es stammt noch aus der Gründungszeit der Hochschule und wird heute von den Physikern genutzt. Das 1937 erbaute damalige Chemie-Institut (ehemals Eduard-Zindl-Gebäude, heute Robert-Piloty-Gebäude), wurde 2005 komplett renoviert und steht seitdem den Informatikern zur Verfügung.
Der südliche Abschnitt S3 ist geprägt vom Darmstädter Residenzschloss, welches von der Universität genutzt wird und unter anderem die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt beinhaltet. Der Schlosskeller wird als studentischer Partykeller genutzt. Während im Schloss der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften residiert, befinden sich die Institute der Elektrotechniker in den umliegenden Neubauten. Das sechseckige Hexagon wird von mehreren Fachbereichen als Hörsaal benutzt.
Weitere Gebäude sind über die Darmstädter Innenstadt verstreut und tragen die Sammelstandortbezeichnung S4.
Sie wurde erstmals 1924 von der TH genutzt. Damals als Flugplatz der Akademischen Fliegergruppe. Der Flugplatz wurde weiter ausgebaut und konnte sich eine Zeit als internationaler Flughafen behaupten. Nach dem Niedergang des Flughafens ging die Lichtwiese in den 1960ern wieder in den Besitz der Universität über, die wegen akutem Platzmangel einige Institute dorthin verlegte. Neben den Instituten der Chemiker, Architekten, Maschinenbauer und Bauingenieure hat der Campus eine eigene Mensa mit dem Biergarten Lichtwiesn.
Die Verkehrsanbindung gilt als problematisch. Nur eine Darmstädter Stadtbuslinie fährt zum abgelegenen Campus. 2007 wird der Haltepunkt Lichtwiese an der Odenwaldbahn eröffnet, um diesen Magel zu beheben.
| Hochschulpolitische Gruppe | Sitze |
|---|---|
| Fachwerk - Liste der Fachschaften | 17 |
| Jusos und Unabhängige | 5 |
| Die Grünen | 4 |
| Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und Junge Union (JU) | 4 |
| Bürokratie weg! | 1 |
| gesamt | 31 |
| Nr | Bezeichnung | Dekan | Gründung/Auflösung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FB 1 | Rechts- und Wirtschaftswissenschaften | Prof. Dr. Axel Wirth | 1971 (aus der Fakultät für Kultur- und Staatswissenschaften) | |||||
| FB 2 | Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften | Prof. Dr. Hubert Heinelt | ? | |||||
| FB 3 | Human-, Erziehungs- und Sportwissenschaften | Prof. Dr. Josef Wiemeyer | 1971 (aus der Fakultät für Kultur- und Staatswissenschaften) | |||||
| FB 4 | Mathematik | Prof. Dr. Matthias Hieber | ? | |||||
| FB 5 | Physik | Prof. Dr. Norbert Grewe | ? | |||||
| FB 7 | Chemie | Prof. Dr. Matthias Rehahn | ? | |||||
| FB 10 | Biologie | Prof. Dr. Gerhard Thiel | ? | |||||
| FB 11 | Material- und Geowissenschaften | Prof. Dr.-Ing. Heinz von Seggern | ? | |||||
| FB 13 | Bauingenieurwesen und Geodäsie | Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel | ? | |||||
| FB 15 | Architektur | Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel | ? | |||||
| FB 16 | Maschinenbau | Prof. Dr.-Ing. E. Abele | ? | |||||
| FB 18 | Elektrotechnik und Informationstechnik | Prof. Dr.-Ing. Peter Meißner | 1882 | |||||
| FB 20 | Informatik | Prof. Alejandro Buchmann Ph. D. | 1972 | |||||
- bgcolor="#EFEFEF" | FB 6 | Mechanik | aufgelöst | – 31. Dezember 2005 |
Daneben existieren noch die Studienbereiche Computational Engineering, Informationssystemtechnik und Mechanik.
Für die Betreuung von internationalen Studierenden gibt es IDEA (International Darmstadt Exchange Alumni). Durch diese studentische Hochschulgruppe werden jedes Semester Integrationswochen für ankommende Studierende veranstaltet.
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