T-Com ist kein rechtlich selbständiges Unternehmen, sondern ein Bereich der Deutschen Telekom AG (DTAG), in dem die Aktivitäten der DTAG im Bereich der leitungsgebundenen (Festnetz-)Kommunikation gebündelt werden, die zum strategischen Geschäftsfeld "Breitband/Festnetz" der DTAG gehören. Auch T-Online gehört zu diesem Geschäftsfeld, das von Walter Raizner geführt wird. Die beiden anderen strategischen Geschäftsfelder der Deutschen Telekom heißen "Mobilfunk" (T-Mobile) und "Geschäftskunden" (T-Systems).
Seit 2005 versucht die Deutsche Telekom die T-Online International AG wieder mit der Deutschen Telekom AG zu verschmelzen, danach sollen alle bisherigen geschäftlichen Aktivitäten von T-Com und T-Online unter der Marke "T-Com" zusammengelegt werden.
Bis dahin stellt T-Com das "klassische" Geschäftsfeld der Deutschen Telekom AG dar, das diese nach der Postreform von ihrem Rechtsvorgänger, der Deutschen Bundespost übernommen hat. Die Festnetzsparte ist der Bereich, der im Laufe der letzten Jahre die größten Gewinne erwirtschaftete und so den Aufbau der neuen Geschäftsbereiche Mobilfunk, Online und Geschäfts- und Systemkunden ermöglichte. T-Com hat gegenwärtig etwa 56 Millionen Kunden mit Telefonanschlüssen, davon 55 Millionen in Deutschland, was T-Com hierzulande zum Quasi-Monopolisten macht.
T-Com betreibt zwei Leitungsnetze: Zum einen das digitale T-Net, auch bekannt als das "normale" Telefonnetz in Deutschland zum zweiten das DTAG-IPnet, ein Hochleistungs-Glasfasernetz zwischen 74 Standorten in Deutschland und einigen weiteren im Ausland, das der Übertragung von Internet-Datenverkehr dient. Dazu kommen noch einige Erdfunkstationen für die Datenübertragung per Satellit. Im Ausland hat T-Com keine eigenen Leitungen, sondern tritt als Call-by-Call- oder Preselection-Anbieter auf, da es sich bei den verhältnismäßig geringen Marktanteilen im Ausland nicht lohnt, dort eigene Netze zu betreiben. Eine Sonderstellung nimmt Bosnien-Herzegowina ein, wo die Deutsche Telekom AG den Auftrag erhalten hat, das durch den Bürgerkrieg zerstörte Telefonnetz wieder aufzubauen. In den letzten Jahren hat die Deutsche Telekom auch Anteile an verschiedenen osteuropäischen Telekommunikationsanbietern übernommen und dem Bereich T-Com zugeordnet, da man in diesen Gebieten einen zukünftigen Wachstumsmarkt vermutet.
Zu den weiteren geschäftlichen Aktivitäten von T-Com gehören u.a. der Betrieb der inzwischen in eine GmbH ausgegliederten T-Punkte, in denen sie ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen sowie die der anderen DTAG-Geschäftsbereiche an Endkunden verkauft und die Herausgabe von Telefonbüchern über ihre Tochter DeTeMedien.