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ehemaliges Wappen Karte
Wappen fehlt.jpg
Wappenabbildung
auf www.toenisberg.de
Lage der Stadt Moers in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Stadt: Kempen
Kreis: Viersen
Fläche: ca. 10,3 km²
Einwohner: 3.397 (Dezember 2004)
Höhe: 31 m über NN
Postleitzahl: 47906
Telefonvorwahlen: 0 28 45, 0 21 51
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: VIE
Tönisberg ist ein ca. 3500 Einwohner zählender Stadtteil der Stadt Kempen am linken Niederrhein im Kreis Viersen im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die nächst größeren Städte in näherer Umgebung sind Neukirchen-Vluyn, Krefeld und Duisburg.

Der Name Tönisberg leitet sich zum einen vom Heiligen St. Antonius (Sanct Antonis Bergh) und zum anderen vom Mühlenberg her, an dem das Dorf liegt. Dieser ist eine in der Saale-Eiszeit entstandene Endmoräne (am Aldekerker und Schaephuysener Gletscher).

Ausdehnung und Nachbargemeinden


Das Gebiet des Stadtteils im Kreis Viersen grenzt im Süden und Osten an das Gebiet Krefelds, im Südwesten an den Kempener Stadtteil St. Hubert, im Westen an Rheurdt, Schaephuysen (Kreis Kleve) sowie im Norden an das Gebiet Neukirchen-Vluyns (Kreis Wesel) und liegt somit genau am Grenzeck der Kreise Wesel, Kleve und Viersen.

Geschichte


Tönisberg wurde erstmalig um 1284 in der Geschichtsschreibung erwähnt. Mit der Gründung einer Kapelle im Jahre 1437 begann die Besiedlung des eigentlichen Dorfes. 1529 wurde die Kapelle schließlich zur Pfarrkirche ausgebaut und man löste sich von der Pfarre Aldekerk. Von 1794 bis 1814 befand sich Tönisberg unter französischer Herrschaft. In dieser Zeit, im Jahre 1800, wurde Tönisberg der Gemeinde Kempen zugeordnet. Dies änderte sich dann unter der preußischen Herrschaft, in der eine eigene Bürgermeisterei eingerichtet wurde. Seit 1970 gehört Tönisberg wieder zu Kempen. 1962 wurde Schacht IV des Bergwerks Niederberg in Betrieb genommen, der allerdings nur als Transport- und Wetterschacht benutzt wurde und bis heute noch - obwohl er mittlerweile außer Betrieb und verfüllt ist - das Ortsbild prägt.

Bildung


  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Tönisberg
  • Städtischer Kindergarten
  • Katholischer Kindergarten

Sehenswürdigkeiten


Neben dem Förderturm der Zeche Niederberg (Schacht IV) gehören die Kastenbockwindmühle, die 1802 fertig gestellt wurde, sowie die katholische Pfarrkirche St. Antonius zu den Wahrzeichen des Dorfes. Der Ort nahm mehrmals erfolgreich am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teil. windmill_toenisberg.jpg

Wirtschaft


Neben zwei großen nahrungsmittelverarbeitenden Firmen und einer Produktionsstätte der Chemieindustrie sind hauptsächlich kleinere Firmen des Handwerks und des Gewerbes in Tönisberg ansässig.

Infrastruktur


Tönisberg liegt nahe der Bundesautobahn 40, die die Verbindung Richtung Venlo (Niederlande) und Duisburg/Ruhrgebiet darstellt. Die Bundesstraße 9 ermöglicht die Verbindung nach Krefeld. Tönisberg bedienen vier Buslinien, die die Verbindung zu Krefeld, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort sowie Kempen realisieren. Eine Bahnlinie bedient Tönisberg nicht.

Weblinks


Ort in Nordrhein-Westfalen | Niederrhein

 

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