Systemische Organisationsberatung ist ein Konzept, das vor allem von Unternehmensberatern angewandt wird. Es kann als Erweiterung der Familientherapie auf komplexere, größere, soziale Systeme betrachtet werden. Die Systemtheorie wird als theoretisches Reflexionsrepertoir während des Beratungsprozesses verstanden.
Die systemische Organisationsberatung geht davon aus, dass sich komplexe Probleme nicht lösen lassen, wenn man die Aufmerksamkeit lediglich auf ein Element richtet.
Soziotechnische Systeme benötigen nach der Theorie der Systemischen Organisationsberatung nur Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme. Die Lösung muss von innen kommen. Die "Experten des Problems" sind die Mitarbeiter, die das Problem haben. Der systemische Berater beschränkt sich auf Coaching, Anregung und hinführende Fragestellungen.
Man kann ein soziales System, wie ein Unternehmen, eine Abteilung eine Gruppe nur verstehen, wenn man die Regeln kennt, die das Verhalten der Personen in diesem System leitet. (vgl. König (1998) S.193)
Da Probleme grundsätzlich im Zusammenhang mit dem sozialen System zu lösen sind, ergeben sich für eine Lösung aus systemischer Sicht folgende Ansatzpunkte:
Eckard König und Gerda Volmer lieferten wichtige Grundlagen und Methoden, damit die sehr praxisferne Theorie von Ludwig von Bertalanffy, Niklas Luhmann, u.a. für den Praxiseinsatz tauglich wurde.
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