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Bei der Systemarchitektur handelt es sich um die einem Computer auf Hardware-Ebene zugrunde liegenden Ressourcen, auf welche über das Betriebssystem, evtl. auch indirekt über ein Netzwerk, zugegriffen werden kann, sowie um die grundlegenden Eigenschaft und die Organisationsstruktur dieser Ressourcen.

Bei Echtzeitsystemen können die Anwendungsprogramme für den Zugriff auf die Hardware auch selbst verantwortlich sein; bis Mitte der 1990er (Windows 95) war ein solcher direkter Zugriff auch im Personalcomputer- und Heimcomputer-Bereich noch allgemein üblich.

Im Bereich der Computer für Privatanwender finden sich heute nur noch zwei Systemarchitekturen in nennenswerten Stückzahlen auf dem Markt: Zum einem den 1981 entworfenen IBM-PC und zum anderem dem Apple Macintosh, der in seiner ursprünglichen Version 1984 in den Handel kam. Neuere Modelle haben diese Architekturen erweitert und in vielen Details (teilweise grundlegend) verändert. Beim MacIntosh wurde dabei mittlerweile sogar zweimal die CPU-Familie gewechselt.

Weitere Systemarchitekturen aus dem Server-Bereich sind z. B. SPARC und IA64. Im Bereich der Handhelds (z. B. Palm) finden sich ebenfalls noch einige andere Architekturen. Daneben gab es bis Mitte der 1990er noch diverse Heimcomputer-Architekturen.

Man beachte die Unterschiede zwischen der beschriebenen Systemarchitektur und Softwarearchitektur.

Hardware | Computer

 

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