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Als Sympathisant gilt in neuester Zeit eine Person, die für eine politische Gruppe, deren Idee, Ideologie oder ihre Vertreter Sympathie empfindet und für ihre Handlungen Zustimmung äußert, auch wenn diese das Recht brechen. Der Begriff wurde von deutschen Behörden in den 1970er und 1980er Jahren vor allem im Zusammenhang mit der terroristischen Vereinigung Rote Armee Fraktion geprägt und benutzt.

Sympathisanten sind im Gegensatz zu Aktivisten nicht selbst tätig und nicht Mitglieder illegaler Organisationen. Durch Unterstützung, zum Beispiel durch das Gewähren von Unterkunft für Aktivisten, können sie sich aber strafbar machen.

Im Jahre 2001 stellte sich zum Beispiel heraus, dass der damalige Außenminister Joschka Fischer etwa 20 Jahre zuvor mit der Terroristin Margrit Fischer an einem gemeinsamen Frühstück teilgenommen hatte. Diese hatte im Nachbarhaus in einer Frauen-WG Unterkunft gefunden. Dies führte zu einer Art historischem Rückblick.

Bei der Thematik der nahen Beziehungen und engen Kontakte zu Terroristen wie die der Al-Qaida wird der Begriff nicht mehr gebraucht.

politisches Schlagwort

 

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