| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen swakopmund.jpg | WorldWind 2006-03-02 15-51-09-18.JPG | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Staat: | Namibia | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Erongo | bgcolor="#FFFFFF" | Wahlkreis: | Swakopmund | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Regionshauptstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | 22.67°S, 14.52°O | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 112,9 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 25.000 (Stand: 30. Juni 2003) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 220 Einwohner/km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 5,7 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 064 | bgcolor="#FFFFFF" | NA: | NA.ER.SW | bgcolor="#FFFFFF" | Zeitzone: | UTC+1 Südafrikanische Standard Zeit | bgcolor="#FFFFFF" | Gegründet: | 4 August 1892 | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Daniel Tjongarero Straße Swakopmund | bgcolor="#FFFFFF" | Webseite: | www.swkmun.com.na/ | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeisterin: | Rosina Hoabes (SWAPO) | ||
Historische Bedeutung hatte die Stadt als Haupthafen der deutschen Kolonialverwaltung im damaligen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika und als Haupthafen für Einwanderer aus Deutschland. Der eigentlich geeignetere Naturhafen von Walfischbucht stand unter englischer Verwaltung und der Naturhafen von Lüderitz lag abseits der Hauptzugangswege in das Landesinnere.
Swakopmund ist über eine gut ausgebaute Teerstraße, den hier beginnenden und bis nach Mosambik führenden Trans Kalahari Highway, mit Windhuk und der nahegelegenen Hafenstadt Walfischbucht verbunden.
Vom Swakopmunder Flugplatz besteht eine tägliche, von der Air Namibia unterhaltene Verbindung nach Windhuk mit kleineren Propellerflugzeugen. In unregelmäßigen Abständen gibt es Flüge nach Lüderitz und weiter nach Kapstadt .
Seit 1902 ist die Küsten-Stadt mit Walfischbucht und Windhuk durch eine Schmalspureisenbahn verbunden, auf der immer noch einmal am Tag ein Güterzug verkehrt. In unregelmäßigen Abständen fährt der Shongolo Express, ein hauptsächlich touristischen Zwecken dienender Luxuszug, in die Hauptstadt.
Die meisten Bürger der Stadt leben außerhalb des Stadtzentrums, in den Vororten Kramersdorf, Vineta, Tamariskia und Mondesa. Kramersdorf ist ein Villenviertel mit größtenteils Weiß-Namibiern, in Vineta leben sowohl gutsituierte Weiß- und Schwarz-Namibier. Tamariskia ist das Farbigen-Viertel und Mondesa das 1960 ursprünglich als Apartheid-Reservat gegründete Viertel für Schwarz-Namibier. Bis zu der Zeit hatte die Schwarzen inmitten der Stadt gelebt.
Obwohl nur noch etwa 20 Prozent der Einwohner deutscher Abstammung sind, ist ihr Einfluss auf das Stadtleben nicht zu verkennen. Swakopmund gilt bis heute als "deutscheste" Stadt Namibias, woran auch die Umbenennung der ursprünglich deutschen Straßennamen in "zeitgenössisch afrikanische" nicht wirklich etwas geändert hat. Die wohl einzigartige Mischung aus deutschem Nordseebad, afrikanischer Bevölkerung und wüstenhafter Umgebung machen Swakopmund zu einem immer beliebter werdenden Touristenziel für Gruppenreisende und Individual-Touristen aus aller Welt. Hiervon zeugt nicht zuletzt die außerordentlich rege Bautätigkeit, die Swakopmund in wenigen Jahren um mehrere Kilometer nach Norden hat wachsen lassen.
Ein Hallenschwimmbad mit 50-m-Sportbecken und ein Freibad runden die Attraktionen in Strandnähe ab. (Das Baden im nahen Atlantik ist zwar möglich, aber wohl doch nur besonders abgehärteten Sportlern zu empfehlen, da der kalte Benguelastrom dafür sorgt, dass die Wassertemperaturen 15° nur selten überschreiten. Trotzdem sieht man täglich ältere Damen und Herren beim morgendlichen Bad in den teilweise beeindruckenden Wellen.
Das Meeres Aquarium ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00-16:00h geöffnet und zeigt u.a. Haie, die um 15:00h gefüttert werden.
Weitere besondere Sehenswürdigkeiten in fußläufiger Entfernung vom Strand sind das "Marinedenkmal", das "Alte Amtsgericht" (1908), das "Bezirksgericht" (Sommersitz des Präsidenten), der "Kristall-Palast" (ein neu erbautes Mineralienmuseum), die Einkaufspassage an der Sam Nujoma Avenue, das "Hohenzollernhaus", die "Pionierkaserne" (1905) und das "Lazarett" an der Lazarettstraße, das "Woermann-Haus" (1894/1903) und der alte "Bahnhof" (1901) - ein ebenfalls von der deutschen Schutztruppe ganz im Stil der damaligen Zeit erbauter Zweckbau, der jedoch zum Luxus-Hotel umgebaut wurde und heute Zentrum einer Casino- und Entertainment-Anlage ist. Sehenswert ist auch die 1911 gebaute Kirche und das Pfarrhaus der Deutschen Lutherischen Gemeinde im neubarocken Stil. Jeden Sonntag finden dort Gottesdienste in deutscher Sprache statt.
Am Stadtrand stand ein altes Dampf-Lokomobil; es war dazu gedacht, Güter der Schutztruppe zu transportieren. Das funktionierte auch einige Zeit, bis ein Ventil brach und nicht repariert werden konnte. So blieb das Lokomobil trotz aller Reparatur-Versuche für immer liegen. Das brachte ihm den Namen Martin Luther ein, da dieser beim Reichstag zu Worms gesagt haben soll: "Hier stehe ich, ich kann nicht anders". Das Lokomobil steht jetzt nicht mehr unter freiem Himmel am Originalstandort, sondern wurde wegen witterungsbedingtem Verfall restauriert und steht in einer eigens errichteten Halle an der Nationalstraße B2 nach Windhuk.
Ort in Namibia | Badeort | Geschichte (Namibia) | Deutsche Kolonialgeschichte
Swakopmund | Swakopmund | Swakopmund | Swakopmund | Swakopmund | Свакопмунд | Swakopmund | Swakopmund
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Swakopmund".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world