Allgemeines
Bei der
Suspensionspolymerisation wird das in Wasser unlösliche
Monomer in Wasser
suspendiert. Es wird ein Initiator verwendet, der bevorzugt im Monomeren löslich ist. Die Reaktion findet dann in den Monomertröpfchen statt. Als Produkt erhält man meist Perlen, daher ist auch der Begriff "Perlpolymerisation" in Gebrauch.
Prinzip
Zunächst wird das Monomere in Wasser dispergiert. Prinzipiell handelt es sich zu diesem Zeitpunkt um eine Emulsion, die später in eine Suspension übergeht. Weiterhin werden Initiator und Schutzkolloide hinzugefügt. Letztere sollen verhindern, dass die entstehenden Monomertropfen zusammenfliessen und sich die Suspension auftrennt. Zum Einsatz kommen hierfür beispielsweise
Polyvinylalkohol oder auch
Bariumsulfat. Daraufhin wird die Temperatur auf Reaktionsniveau gebracht. Abschließend werden die Polymerkugeln (Durchmesser wenige Millimeter) abgetrennt und aufgearbeitet.
Die eingesetzten Monomere müssen eine hohe Reinheit aufweisen, da das Polymere abschließend nicht mehr gereinigt werden kann. Auch Copolymerisationen können mit diesem Verfahren durchgeführt werden.
Siehe auch
Emulsionspolymerisation
Chemie