Als Surfspots (beim Wellenreiten auch: Wave Spots) bezeichnet man Strände am Meer oder auf Binnengewässern, an denen Windsurfer, Surfer oder Kitesurfer regelmäßig gute Verhältnisse zur Ausübung des jeweiligen Sportes vorfinden.
Kriterien eines guten Surfspots sind die Haufigkeit und Stärke des Windes und der Wellencharakter. Daneben ist die Erreichbarkeit, die allgemeine Infrastruktur (Restaurant, Verleih von Surfmaterial, etc...) und natürlich die Temperatur von Bedeutung.
Ein Reef Break ist ein Surf Spot, bei dem sich die Wellen auf einem Riff brechen. Hierbei kann es sich um ein Korallenriff handeln, allerdings können auch gewöhnliche Felsformationen als Riff betrachtet werden. Reef Breaks erzeugen im Durchschnitt kraftvollere Wellen als Beach Breaks, da das Wasser plötzlich auf ein unbewegliches Hindernis (das Riff) trifft. Je näher unter der Wasseroberfläche sich das Riff befindet, desto höher ist natürlich auch das Verletzungsrisiko bei einem Sturz (Wipeout). Die meisten der bekanntesten Surf Spots der Welt sind Reef Breaks. Dazu gehören unter anderem Jeffrey's Bay ("J-Bay") in Südafrika, Teahupoo in Tahiti und die legendäre Banzai Pipeline auf Oahu, Hawaii.
Ein Point Break ist eigentlich keine weitere Differenzierung zu Beach und Reef Break, sondern vielmehr eine Sonderform, die in Kombination mit beiden Breaks vorkommen kann. Von einem Point Break spricht man bei einem Surf Spot, bei dem sich die Wellen entlang einer Landzunge oder aber in eine Bucht hinein brechen. Point Breaks erzeugen oft Wellen, die außergewöhnlich lange Rides ermöglichen. Ein Beispiel für einen berühmten Point Break ist Bells Beach an der Südküste des australischen Bundesstaates Victoria.
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