| Wissenschaftlicher Name
|
| Chelonia mydas
|
| (Linnaeus, 1758)
|
Die
Suppenschildkröte (
Chelonia mydas) ist ein Vertreter der
Meeresschildkröten und stellt eine der bekanntesten Arten dieser Gruppe dar. Die ehemals als Unterart der Suppenschildkröte bezeichnete
Schwarze Suppenschildkröte wird heute zumeist als eigene Art
Chelonia agassizii geführt. In Anlehnung an die im englischen Sprachraum übliche Bezeichnung „Green Turtle“ wird diese Schildkröte auch häufig als „Grüne Meeresschildkröte“ bezeichnet, in Mexiko ist der Name „Tortuga blanca“ (Weiße Seeschildkröte“) üblich. Diese Namen beziehen sich auf die Farben des Panzers der Tiere, deren Oberseite meist in verschiedenen Brauntönen mit grünlichen oder dunkelbraunen Zonen gefärbt ist. Die Unterseite sowie die Nähte zwischen den Rückenplatten sind hellgelb. Der Panzer kann eine Länge von über einen Meter erreichen, das Gewicht des Tieres beträgt maximal 185 kg.
Verbreitung
GreenTurtle.JPG (
Big Island)]]Die Suppenschildkröte ist weltweit in allen tropischen und subtropischen Meeren zu finden, einschließlich des
Mittelmeeres. Die Ernährung der Tiere ist vor allem vegetarisch und sie weidet sich durch die Seegraswiesen der Meere, dabei frisst sie allerdings auch kleine Krebse und andere Meerestiere.
Lebensweise
Die Schildkröte wird 40 - 50 Jahre alt und erreicht die Geschlechtsreife mit 10 - 15 Jahren. Zwischen Oktober und Februar ist die Paarungszeit. Es werden ungefähr 100 Eier von Tischtennisballgröße pro Gelege gelegt. Ein Weibchen legt mehrere Gelege innerhalb einiger Wochen. Die Eier benötigen etwa zwei bis drei Monate zur Entwicklung. Dabei trifft die Temperatur während des Ausbrütens die Entscheidung über das Geschlecht. Während bei 28°C nur Männchen schlüpfen, schlüpfen bei 32°C nur Weibchen. Wenn die Jungen ausschlüpfen graben sie sich alleine den Weg aus dem Sand und rennen ins Meer. Die Suppenschildkröte lebt meist als Einzelgänger, Ausnahme ist die Zeit der Eiablage.
Gefährdung
Suppenschildkroete.jpgBesonders aufgrund ihres Fleisches und ihrer Eier wurden die Suppenschildkröten intensiv bejagt, heute sind sie vom Aussterben bedroht und stehen durch das
Washingtoner Artenschutzabkommen unter internationalem Schutz. International bemühen sich Tierschützer und Organisationen um das Überleben der Art, unter anderem durch die Bewachung von Eiablagestränden in
Florida und auf den thailändischen
Similan-Inseln.
Baby Chelonia mydas 20060319.jpg
Wichtige Brutgebiete sind
Weblink
}}
Schildkröten
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