Supervulkane sind die größten bekannten Vulkane, die, im Gegensatz zu „normalen“ Vulkanen, auf Grund der Größe ihrer Magmakammer bei Ausbrüchen keine Vulkankegel aufbauen, sondern riesige Calderen (Senken) im Boden hinterlassen.
Neben den primären Schäden einer Supervulkanexplosion kommt es zu einer globalen Klimakatastrophe, auch als Vulkanischer Winter bezeichnet, bei welchem die Temperaturen weltweit um mehrere Grad Celsius absinken. Pflanzen und Tiere verenden überall und als Folge droht eine jahrelange Nahrungsknappheit.
Über die Zahl an Opfern lässt sich nur spekulieren. Sie ist abhängig vom Standort der Supervulkans. In einem Umkreis von 100 Kilometern wird jedes Leben durch den Ausbruch vernichtet. Auch in größerer Entfernung ist die Sterblichkeit hoch. Der Vulkanstaub ist sehr fein und dringt durch jede Spalte. Wird der Staub eingeatmet, verwandelt er sich in eine zementartige Masse und führt zum Ersticken; ohne Atemschutz hat man nur geringe Überlebenschancen. Der Staub wird am Ende jedes pflanzliches Leben bedecken und die Fotosynthese verhindert, was zum Tod der Pflanze führt. Ein Regen kann diese Situation nicht verhindern, sondern nur verschlimmern.
Man weiß nur, dass Supervulkane bei den bekannten Ausbrüchen für Artensterben verantwortlich waren. Während des letzten Ausbruchs eines Supervulkans, des Toba-See in Indonesien vor 74.000 Jahren, wurde die Menschheit nach der Theorie des genetischen Flaschenhalses bis auf einige tausend Personen dezimiert.
Aktuell sind nur wenige Supervulkane weltweit bekannt. Neben dem Yellowstone beispielsweise noch der Tobasee, die Long Valley Caldera und die Phlegräischen Felder.
Ausbrüche der Stärke VEI-8 sind von folgenden Vulkanen bekannt:
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