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Supermoto
 

Als Super-Moto wurde ursprünglich eine umgerüstete Enduro oder Motocrossmaschine genannt, ein Sportmotorrad, das auf das Fahren auf Kartbahnen oder kleineren Rundkursen mit ca. 20% Offroad-Anteil ausgelegt ist. Es erhält kleinere Felgen und Räder (17- oder 16.5-Zoll), Straßenreifen, kürzere oder härtere Federn, sowie bissigere Bremsen am Vorderrad.

Supermoto hat sich in letzter Zeit zum Trendsegment entwickelt, was auch als gewisse Abkehr vom Leistungswahn bei den großen Sportmotorrädern gesehen werden kann. Inzwischen werden Supermotos von mehreren Herstellern als solche gebaut und vermarktet, Vor- und Spitzenreiter ist der österreichische Offroadspezialist KTM. Moderne Supermotos sind inzwischen meist klar auf Landstraßen und Bergpässe ausgelegt, dadurch haben sich Veränderungen ergeben die sie inzwischen klar von umgebauten Crossern unterscheiden. Zum Beispiel sind die langen Federwege kürzer geworden, die Lenkgeometrie hat sich verändert und die Motorräder sind besser ausgerüstet (E-Starter, komplettes Cockpit). Auch rollen Supermotos heute nicht mehr zwingend auf Speichenfelgen.

Die zunehmende Beliebtheit von Supermotos hat sich auch im Sport niedergeschlagen. Zahlreiche neue Wettbewerbe haben sich etabliert, unter ihnen auch die deutsche Meisterschaft. Auch mehrere Markencups und Talentcups sind entstanden, um den Nachwuchs zu sichern, zum Beispiel der Nachwuchscup von KTM und dem ADAC, sowie der MZ Youngster Cup.

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Motorrad

 

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