Der Sunda-Bogen ist ein 6.000 Kilometer langer Inselbogen, der durch die Subduktion der Indo-Australischen Lithosphärenplatte unter die Sunda- und Burma-Platten entsteht. Zu ihm gehören beispielsweise die Andamanen und Nikobaren, die großen Inseln Sumatra und Java, die Inselgruppe der Kleine Sunda-Inseln, aber auch die 1883 explodierte Vulkaninsel Krakatau in der Sundastraße.
Der Sunda-Bogen auf den Sunda- und Burma-Platten wird durch den Sunda-Graben, dort wo die Australische Platte abtaucht, vervollständigt. Dann gibt es noch eine etwa 700 km breites Fore-arc Basin und ein Back-arc Basin, das Andamanen-Becken. Dort werden die Burma- und Sunda-Platten durch eine von Nord nach Süd verlaufende Riftzone mittels Sea-Floor-Spreading auseinander getrieben und so bewegt sich im Norden des Sunda-Bogen seit 3-4 Millionen Jahren die kleine Burma-Platte nach Westen von der Sundra-Platte weg und erschafft die heute etwa 650 Kilometer breite Andamanensee. Ein weiteres Back-arc Basin existiert bei den Kleinen Sunda-Inseln, das Banda-Becken, wodurch die von Nord nach Süd etwa 600 Kilometer lange Bandasee
Als Reaktion auf das Seebeben wurde das German Indonesian Early Warning System (GITEWS) gegründet, um eine mögliche Tsunami-Gefahr in Zukunft frühzeitig erkennen zu können.
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