Sumiswald ist eine Gemeinde im Amtsbezirk Trachselwald des Kantons Bern in der Schweiz.
Ab 1225 war Sumiswald eine Kommende des Deutschen Ordens und gehörte zur Ballei Schwaben-Elsass-Burgund. 1525 kaufte sich das Dorf von der Leibeigenschaft los, blieb aber auch nach der Einführung der Reformation im Jahre 1528 im Besitz des Ordens und ging erst 1698 für eine Summe von 36'000 Reichstalern an die Stadt Bern über.
Aus Sumiswald stammte Hans Haslibacher, der am 20. Oktober 1571 in Bern wegen seiner täuferischen Gesinnung geköpft wurde; seine Enthauptung war die letzte Hinrichtung eines Täufers in Bern.
Etwas abseits des Dorfes steht das ehemalige Ordensschloss. Es wurde 1225 mit der Auflage gestiftet, dass darin ein Hospital einzurichten sei, und heisst daher Spittel.
Vom uralten runden Holztisch im Gasthof "Bären" geht die Sage, dass nach der Pestseuche von 1434 alle noch überlebenden Männer daran Platz gefunden hätten.
Ort in der Schweiz | Ort im Kanton Bern | Schweizer Gemeinde
Sumiswald | Sumiswald | Sumiswald | Sumiswald | Sumiswald (kommun, CH-BE)
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