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Sumba ist eine 11.150 km² große Insel der Kleinen Sunda Inseln und gehört zu der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Timur. Sie hat 425.000 Einwohner. Die Inselhauptstadt mit Hafen ist Waingapu.

Im Norden befindet sich Insel Flores, im Osten Timor und im Süden ist Indische Ozean. Die Insel wird in Nordsüdrichtung durch eine über 200 km lange und bis zu 70 km breite Region mit Bergen durchzogen, die das Klima in zwei Gebiete unterteilt. In der Westhälfte fällt mehr Regen und das Land eignet sich zum Reisanbau. Im Osten werden Getreide angebaut und Pferde gezüchtet.

Die Einwohner sind die sogenannten Wewewa, eine Mischung von Malaien und Melanesiern. Durch portugiesische Missionierung sind heute etwa 65 % Bevölkerung zumindest nach aussen hin Christen, weitere 35 % praktizieren die traditionelle Marapu Religion. Ahnenkult hat für die Sumbanesen große Bedeutung. Jeden Februar findet das Pasola Festival statt. Es gibt vereinzelt Muslimische Minderheiten die ausschließlich in der Waingapu leben.

Vor der Kolonialzeit gehörte die Insel zum Majapahit Imperium. Sie war in kleine Königreiche unterteilt, mit Raja als Könige. 1522 wurde Sumba von den ersten Europäern besucht und durch das Sandelholz bekannt. Ab 1866 gehörte die Insel zu Niederländisch Ostindien, nach dem Zweiten Weltkrieg zu Indonesien.

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Insel (Indonesien)

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