| Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" | Wappen-sulzbach-main.png | Karte_sulzbach_am_main_in_deutschland.png | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Bayern | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Landkreis Miltenberg | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 20,10 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 6.981 (31.März 2006) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 349 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 63834 | - bgcolor="#FFFFFF" | Telefonvorwahl: | 06028 | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 120 m ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | MIL (Miltenberg) | - bgcolor="#FFFFFF" | Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 09 6 76 160 | - bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 36 63834 Sulzbach | - bgcolor="#FFFFFF" | Website: | Markt Sulzbach | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Peter Maurer (FWG) | - bgcolor="#FFFFFF" |
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Sulzbach am Main ist eine Marktgemeinde in Bayern und liegt an den Flüssen Main und Sulzbach im Landkreis Miltenberg, rund 7 km südlich von Aschaffenburg am Westrand des Spessarts.
Während der Römerzeit bildeten Main und Limes die Grenze Germaniens zum von den Römern besetzten, auf der gegenüberliegenden Mainseite gelegenen Odenwaldgebiet. In der Folgezeit waren die Stämme der Chatten, Alamannen, Burgunder und Franken im Sulzbachtal ansässig. Wahrscheinlich zur Zeit Karl Martells (714-741) wurde die auf Sulzbacher Ortsgebiet gelegene, später im Dreißigjährigen Krieg zerfallene Gemeinde Ruchelnheim gegründet. Noch in der Zeit der Karolinger entstanden die am Lauf des Sulz- bzw. Leidersbachs gelegenen Orte Sulzbach, Ebersbach, Leidersbach und Roßbach; wahrscheinlich geht auch die Besiedlung des heutigen Ortsteils Soden auf die späte Karolingerzeit zurück.
Sulzbach und Soden waren der dem Stift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg untergeordneten Pfarrei von Ruchelnheim zugeordnet. Die erste urkundliche Erwähnung Sulzbachs geht auf ein Dokument Papst Lucius III. zurück, in dem ein curtem in Sulzibah (Hof in Sulzbach) unter den Gütern des Aschaffenburger Stifts aufgeführt wird.
Ab Mitte des 13. Jahrhunderts gehörte Sulzbach zur Centena Ascaffinburg, der Zent Aschaffenburg, an deren Stelle im 15. Jahrhundert die Cent vorm Spessart trat. Bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 unterstand Sulzbach der Herrschaft des Erzstifts Mainz, danach war es Teil des neu gegründeten Fürstentums Aschaffenburg, welches für die Jahre 1810 bis 1813 im Großherzogtum Frankfurt aufging. Am Ende der Befreiungskriege, nach dem Wiener Kongress 1814, fiel das Gebiet des Fürstentums zusammen mit dem Großherzogtum Würzburg ans Königreich Bayern, wozu es seitdem gehört.
Wie in den übrigen Spessartgebieten führte die Zersplitterung der Anbauflächen, verursacht durch das Mainzer Erbrecht, im 18. und 19. Jahrhundert auch in Sulzbach zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lebensverhältnisse. Erst mit dem Aufkommen der Industrie in Aschaffenburg und der Eröffnung der Bahnlinie Aschaffenburg-Miltenberg 1876 setzte eine Verbesserung der Situation ein.
Die zuvor selbständigen Gemeinden Dornau und Soden wurden am 1. Juli 1971 bzw. 1972 eingemeindet, die Erhebung zum Markt erfolgte am 15. Mai 1973.
Die Firma wurde nach dem Krieg von Hermann Zahn wieder gegründet, nach dem die ursprünglichen Eigentümer, die Juden waren, nach England emigriert waren und dort ebenfalls eine Feuerzeugfirma (Colibri lighters) gegründet hatten. Die Firma wurde mehrfach erweitert und ausgebaut. So stieg auch die Zahl der Mitarbeiter stetig an.
Durch billigere Feuerzeuge aus Japan und grobe Fehler in der Geschäftsführung ging die Firma 1985 in Insolvenz und wurde an einen neuen Besitzer verkauft. Dieser fuhr die Produktion nach und nach zurück, bis er schließlich im Jahr 2000 die restlichen Mitarbeiter entliess, weil die externe Vertriebsgesellschaft ebenfalls Pleite ging. Heute werden über eine norddeutsche Firma noch die Restbestände weltweit verkauft.
CSU: 10 Sitze
SPD: 4 Sitze
FWG: 6 Sitze
Die beiden Fußballmannschaften in der Marktgemeinde sind der SV Sulzbach und der TSV Soden. Der SVS wurde 2003/2004 Meister der Kreisklasse, stieg aber im drauffolgenden Jahr sofort wieder von der Kreisliga in die Kreisklasse ab. Die Mannschaft aus dem Ortsteil Soden ist in der A-Klasse angesiedelt.
Ein weiterer überregional bekannter Verein ist der RV Adler Soden.
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