Die Sulusee ist ein Meeresgebiet zwischen den östlich gelegenen philippinischen Visaya-Inseln, des Sulu-Archipels im Süden, Palawan im Norden und Borneo im Westen. In einigen Bereichen fällt das Meeresbecken steil auf über 7022 m ab (siehe Wikipedia Seebecken#Pazifischer_Ozean, Sulubecken).
Die fast mittig gelegenen Tubbataha Atolle sind das grösste zusammenhängende Korallenriff, daneben gibt es noch einige weniger bekannte und noch nicht vollständig kartographierte, sowie taucherisch explorierte Riffe, wie z.B. um das Cagayan Archipel. Wechselnde Monsunwinde schaffen nur ein enges Zeitfenster von maximal Mitte März bis Anfang Juni, in der die Sulusee gefahrlos befahren und betaucht werden kann. Ausgangspunkt ist in der Regel Puerto Princesa auf Palawan.
Zuletzt wurde dieses Meeresgebiet bekannt, als von der zu Malaysia gehörenden Ferieninsel Sipadan die Göttinger Familie Wallert samt ca. 20 weiteren Urlaubern und Hotelbediensteten von der Terror-Gruppe Abu Sayyaf nach Jolo entführt wurde. Generell ist die südliche und westliche Sulusee international als Hochrisikogebiet bekannt: eines der schlimmsten piraten