Subaru ist eine japanische Automobilmarke der Firma Fuji Heavy Industries (FHI). Obwohl Subaru der größte Hersteller von Allradantriebs-Pkw ist, ist er im Vergleich zu vielen seiner Mitbewerber im Automobilbereich sehr klein, aber trotzdem seit Jahren hochprofitabel. Subaru ist der einzige Automobilhersteller, dessen Fahrzeuge für den europäischen Markt ausschließlich mit Allradantrieb ausgeliefert werden.
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Herkunft des Firmenlogos
Das erste Fahrzeug von FHI wurde
1954 gebaut und nach dem Sternhaufen der
Plejaden benannt, der auf japanisch
Subaru heißt (wörtlich:
sich zusammentun). In Deutschland nennt man die Plejaden, aufgrund der gut zu erkennenden sieben Sterne, auch
Siebengestirn, in Japan werden jedoch nur sechs Sterne gezählt, sodass das Firmenlogo von Subaru nur diese sechs aufweist. Das Vorbild wurde ausgewählt, weil der Sternenhaufen von alters her in Japan bekannt ist und sich die Firma FHI einst aus sechs verschiedenen Firmen zusammenschloss. Das Firmenlogo symbolisiert dieses Gestirn.
Besonderheiten
Subaru ist bekannt für seine Fahrzeuge mit permantem
Allradantrieb, den Subaru als
Symmetrical AWD bezeichnet (ein Hinweis auf die symmetrische Auslegung des Allradantriebes), und für die Nutzung von
Boxermotoren, die durch die geringe Bauhöhe zu einem tiefen Schwerpunkt beitragen und durch den bauartbedingten guten Masseausgleich sehr laufruhig sind.
Die Fahrzeuge sind größtenteils auch mit einem so genannten Hill-Holder ausgestattet. Der Hill-Holder ist eine Rückrollbremse, die den Bremsdruck beim Anhalten an Steigungen auch dann aufrecht erhält, wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt. Die Bremse wird erst beim erneuten Anfahren wieder freigegeben. Durch dieses System wird ein Zurückrollen des Fahrzeugs an Steigungen vermieden und somit das Anfahren erleichtert.
Ferner gehört oft ein so genannter Brightschalter zur Fahrzeugausstattung, durch den das Abdimmen der Instrumentenbeleuchtung bei eingeschaltetem Fahrlicht geregelt werden kann. Diese Ausstattungsdetails sollen in bestimmten Kundenkreisen sogar Kultstatus genießen. Seit einigen Jahren werden Subaru-Fahrzeuge aller Serien auf Wunsch auch mit einer Autogasanlage ausgeliefert, wodurch die Umweltbilanz verbessert wird und sich die Verbrauchskosten verringern.
Geschichte des Allradantriebs
Bereits 1972 stellte Subaru mit dem
Subaru Leone 4WD Station Wagon den ersten Großserien-
Pkw der Welt mit zuschaltbarem
Allradantrieb vor. Das Fahrzeug war, wie bei Subaru üblich, mit einem
Boxermotor ausgestattet. Zurückzuführen war dieses Angebot auf die Ausschreibung eines japanischen Versorgers, der einen kompakten Wagen mit Allradantrieb benötigte, um auch abseits liegende Strom- und Versorgungsleitungen überprüfen und warten zu können. Subaru gewann diese Ausschreibung, man entschloss sich, den Wagen auch auf den regulären Verbrauchermarkt zu bringen. Erst acht Jahre später, im Jahr 1980, brachte
Audi als weiterer Hersteller mit dem
Audi quattro ein Großserien-Straßenfahrzeug mit permanentem Allradantrieb auf den Markt. Bei Subaru wurde der permanente Allradantrieb erst 1985 mit dem
Subaru XT eingeführt. Bis 1994 wurden, je nach Modell, eine der beiden Techniken eingesetzt, ab 1994 dann nur noch der permanente Allradantrieb, der seitdem als AWD bezeichnet wird.
Rallye-Weltmeisterschaft
Seit 1990 kämpft Subaru mit modifizierten Versionen seiner Fahrzeuge, zuerst mit dem
Subaru Legacy und ab 1993 mit dem
Subaru Impreza, um Erfolge in der
FIA Rallye-Weltmeisterschaft WRC (World Rally Championship).
Das Team und seine Fahrer waren dabei schon mehrmals erfolgreich. So wurde man in den Jahren 1995, 1996 und 1997 Erster der Teamwertung. Außerdem gewannen 1995 Colin McRae, 2001 Richard Burns und 2003 Petter Solberg jeweils die Fahrerwertung der WRC.
In den anderen Jahren belegte das Subaru World Rally Team bzw. belegten seine Fahrer zumeist zweite oder dritte Plätze.
Sonstige
Auch bei anderen
Rallyes werden wegen des Serien-Allradantriebs häufig Subaru-Fahrzeuge eingesetzt.
Außerdem stellte der Subaru Legacy in den 90ern mehrere Ausdauer- und Geschwindigkeits-Rekorde für Serienfahrzeuge auf.
Kooperationen
Zusammem mit
Suzuki betreibt Fuji Heavy ein Werk in
Ungarn, in dem die weitgehend identischen Fahrzeuge
Subaru Justy und
Suzuki Ignis (vorher
Suzuki Swift) produziert werden.
In Ohio/USA betreibt Subaru of America ein Werk zusammen mit Isuzu, in dem u. a. der Subaru Outback und Fahrzeuge von Isuzu gefertigt werden.
Von 2000 bis Oktober 2005 hielt General Motors einen 20%-igen Anteil an Fuji Heavy und es wurden einige Auto-Modelle gemeinsam entwickelt und vermarktet. So wurde z. B. der Saab 9-2X auf Basis des Subaru Impreza entwickelt, oder der Subaru Traviq (der nicht in Deutschland erhältlich war) auf Basis des Opel Zafira. Auch wurde überlegt, ein neues Modell des Justy auf Basis des Opel Corsa auf den Markt zu bringen, was dann aber doch nicht verwirklicht wurde.
Seit Oktober 2005 besteht eine Kooperation zwischen Fuji Heavy und Toyota. Toyota ist mit ca. 8 Prozent an Fuji Heavy beteiligt. Es sollen gemeinsam diverse neue Modelle entwickelt werden.
Modelle
Europa
Subaru Forrester blue vl.jpg |
2005 Subaru Legacy GT and Base.jpg
Japan und USA
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- Subaru Alcyone (entspricht dem Subaru XT bzw. SVX)
- Subaru Baja
- Subaru Leone (entspricht der L-Serie)
- Subaru Loyale (entspricht der L-Serie)
- Subaru R1 (sprich: run)
- Subaru R2 (Längere Version des R1)
- Subaru Sambar
- Subaru Traviq (entspricht dem Opel Zafira)
Weblinks
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