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Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen
Stadtbezirks-Wappen Stadtkarte
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S-vaihingen-stadtbezirk.gif Karte_s_vaihingen.png
Liste der Stadtteile von Stuttgart
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Bundesland: Baden-Württemberg
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Stadt: Stuttgart
Geografische Lage:
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Fläche: 20,893 km²
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Einwohner: 43.522 (31. Dezember 2003)
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Bevölkerungsdichte: 2083 Einwohner je km²
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Höhe: 438 bis 549 m ü. NN
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Postleitzahlen: 70563 bis 70569
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Vorwahl: 0711
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Adresse des
Bezirksrathauses:
Rathausplatz 1
70563 Stuttgart

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Website (offizielle): www.stuttgart.de
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E-Mail-Adresse: E-Mail
Politik
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Bezirksvorsteher: Wolfgang Meinhardt
S-vaihingen-rathaus-1934.jpgDas Rathaus von Vaihingen (erbaut 1906) im Jahr 1934
Vaihingen (auf den Fildern) ist ein äußerer Stadtbezirk von Stuttgart.

Geographie


Vaihingen liegt im Südwesten von Stuttgart und grenzt an die Bezirke Stuttgart-West, Stuttgart-Süd und Möhringen. Der höchste Punkt Stuttgarts liegt mit 549 Metern über NN im Bernhartswald nördlich des Autobahnkreuzes am Rande des Bezirks Vaihingen. Vaihingen1898.jpg

Stadtteile/Wappen


Der Stadtbezirk Vaihingen ist der flächengrößte von Stuttgart und besteht aus den vier Stadtteilen:
Büsnau,Lauchhau/Lauchäcker,
Dürrlewang,
Rohr und
Vaihingen.

Das Wappen ist kein offizielles Wappen, sondern setzt sich aus dem ehemaligen Vaihinger Wappen in der oberen Hälfte und dem ehemaligen Rohrer Wappen in der unteren Hälfte zusammen.

Geschichte


Wappen-s-rohr-bis-1936.jpg
Wappen-s-vaihingen-bis-1942.jpg
Zum ersten Mal wird Vaihingen auf den Fildern um 1100 erwähnt, als es im Besitz des Grafen von Calw war. 1297 kam der Ort an das Spital in Esslingen am Neckar. Vaihingen verblieb bei der Freien Reichsstadt Esslingen, bis diese Anfang des 19. Jahrhunderts dem Königreich Württemberg eingegliedert wurde. Seinerzeit zählte der Ort ca. 1.300 Einwohner und wurde dem neu geschaffenen Oberamt Esslingen, 1807 dem Amtsoberamt Stuttgart und bei dessen Auflösung 1938 dem Landkreis Böblingen zugeordnet.

Rohr

Bereits zwei Jahre zuvor, am 1. Oktober 1936 wurde die selbständige Gemeinde Rohr nach Vaihingen eingegliedert. Doch war die Vergrößerung der Kommune nicht von langer Dauer, denn bereits am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Vaihingen zusammen mit den Orten Birkach, Fasanenhof, Möhringen, Plieningen, Solitude und Stammheim nach Stuttgart eingemeindet.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurden die Stadtteile Vaihingen und Rohr mit dem Stadtteil Büsnau zum Stadtbezirk Vaihingen vereinigt.

Büsnau

Büsnau war ein 1933 bis 1939 bzw. 1951 bis 1956 entstandener Stadtteil auf dem Gebiet der ehemaligen gleichnamigen Staatsdomäne, dessen Gebiet später zu Vaihingen gehörte.

Dürrlewang

Ab 1957 entstand auf der Gemarkung Rohr und teilweise auch auf Gemarkung Möhringen ein neuer Stadtteil Dürrlewang, der nach Abschluss der Bebauung Mitte der 1960er Jahre zum vierten Stadtteil des Stadtbezirks Vaihingen erklärt wurde.

Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wurde der Stadtbezirk Vaihingen nicht verändert. Das Bezirksrathaus in Vaihingen verwaltet somit nach wie vor vier Stadtteile.

Im Stadtteil Vaihingen in den Honigwiesen entspringt der Nesenbach, der auf seinem Weg zum Neckar sein Tal eingeschnitten hat, in dem sich die Stadt Stuttgart entwickelte. 1999 wurde die Ostumfahrung Vaihingens, die Nord-Süd-Straße in Betrieb genommen, die auf einem Viadukt den Nesenbach überquert.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Vaihingen liegt direkt am Autobahnkreuz Stuttgart, das die Autobahnen A 8 (Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - München) und A 81 (Würzburg - Heilbronn - Stuttgart - Gottmadingen (bei Singen)) zusammenführt und von dem die A 831 in Richtung Stuttgart-Mitte abzweigt.

Der Stadtbezirk wird von den S-Bahn-Linien S1 (Plochingen - Stuttgart - Herrenberg), S2 (Schorndorf - Stuttgart - Flughafen - Filderstadt) und S3 (Backnang - Stuttgart - Flughafen) über die Haltestellen Universität, Österfeld, Vaihingen und Rohr erschlossen. Vaihingen Bahnhof ist außerdem der Endpunkt der Stadtbahnlinien U1 (aus Fellbach), U3 (aus Plieningen) und U8 (aus Ostfildern und Degerloch und zusätzlich während der Hauptverkehrszeit der Linie U6 (aus Gerlingen). Von der selben Haltestelle aus erschließen mehrere innerstädtische Buslinien den Stadtbezirk, außerdem verkehren Überland-Buslinien, u. a. nach Sindelfingen und Tübingen.

Hochschulen / Forschungseinrichtungen

Ingenieurwissenschaften).

Einkaufszentrum

Wirtschaftlich wichtig für den Stadtteil Vaihingen ist die sogenannte SchwabenGalerie mit 47.000 Quadratmeter Nutzfläche in der Ortsmitte. Sie wurde 2004 nach zweijährigem Bau eröffnet und befindet sich auf dem ehemaligen Schwabenbräu-Brauereiareal.

Ansässige Unternehmen

  • debitel AG, Hauptsitz des Telekommunikationsunternehmens
  • IBM, Deutschland-Niederlassung des IT-Konzerns
  • FKFS (Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart), Entwicklungsdienstleister für die Fahrzeugindustrie und deren Zulieferer

Militär

Sendetürme

  • 98,6 Meter hoher Vodafone-Funkturm
    Geographische Koordinaten:
  • 96 Meter hoher Richtfunkturm in Stahlfachwerkbauweise auf dem Areal der Patch-Barracks
    Geographische Koordinaten:
  • Funkturm in Fertigbetonbauweise auf dem Areal der Patch-Barracks
  • Mobilfunkmast auf dem Areal der Firma IBM
    Geographische Koordinaten:
  • Mobilfunkturm in Stahlfachwerkbauweise am Kreisverkehr Schattenring
    Geographische Koordinaten:
  • Mobilfunkturm in Fertigbetonbauweise am Wildparkdreieck
    Geographische Koordinaten:
  • Messturm der BNetzA bei der Bodelschwinghschule
    Geographische Koordinaten:
  • Funkmast in Stahlbetonbauweise der Autobahnpolizei Stuttgart-Rohr
    Geographische Koordinaten:

Kirchen

  • Evangelische Stadtkirche St. Blasius – erbaut 1858 von Architekt Christian Friedrich Leins im neugotischen Stil als dreischiffige Kirche unter Verwendung des gotischen Chors, der Sakristei und des Turms
  • Evangelische Laurentiuskirche in Rohr mit gotischem Chorturm mit Fachwerkaufsatz von 1740. 1980 wurde das Kirchenschiff von 1927 (Architekt Martin Elsaesser) durch das Gemeindezentrum ersetzt
  • Evangelische Stephanuskirche in Dürrlewang in den sechziger Jahren durch den Architekten Wolf Irion erbaut, Innenrenovierung in den Jahren 1997/98 durch den Architekten Horst Nanz zusammen mit seinem Partner Hammeley, Zusammenarbeit mit dem Künstler Bernhard Huber
  • Evangelische Versöhnungskirche''' in Büsnau
  • Dreieinigkeitskirche in Vaihingen
  • Katholische Kirche Heilige Familie
  • Katholische Kirche Christus König
  • Kirchengemeinden in Stuttgart-Vaihingen
  • Neuapostolische Kirche in Stuttgart-Vaihingen

Ehrenbürger


Die Jahreszahl am Anfang der Zeile gibt den Zeitpunkt der Verleihung der Ehrenbürgerwürde wieder.
  • 1906 – Otto Krehl, Schultheiß (* 1838, † 1925)
  • 1906 – Robert Leicht, Bierbrauereibesitzer, Kommerzienrat (* 1849, † 1921)
  • 1910 – Robert Vollmoeller, Fabrikant, Kommerzienrat (* 1849, † 1911)
  • 1928 – Fanny Leicht, geb. Widmaier, Kommerzienrats-Witwe (Frau von Robert Leicht) (* 1854, † 1939)
  • 1929 – Ernst Kachel, Schultheiß (* 1865, † 1931)

Weblinks


Ort in Stuttgart

 

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