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Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
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Wappen_s_sillenbuch.png Wappen_s_heumaden.png
Sillenbuch
Karte_s_sillenbuch.png
Liste der Stadtteile von Stuttgart
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Bundesland: Baden-Württemberg
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Stadt: Stuttgart
Geografische Lage:
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Fläche: 7,45 km²
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Einwohner: 24.441 (31. Dezember 2003)
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Bevölkerungsdichte: 3.280 Einwohner je km²
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Höhe: 412 m ü. NN
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Postleitzahl: 70619
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Vorwahl: 0711
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Adresse des
Bezirksrathauses
Aixheimer Straße 28
70619 Stuttgart

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Website (offizielle): www.stuttgart.de
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E-Mail-Adresse: E-Mail
Politik
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Bezirksvorsteher: Peter-Alexander Schreck
Sillenbuch ist ein Stadtbezirk im Süden von Stuttgart, schon auf der Filderebene.

Stadtteile


Sillenbuch und Heumaden wurden am 1. April 1937 nach Stuttgart eingemeindet und dann als Stadtteile geführt. 1946 wurde der bis 1942 zur Gemeinde Birkach gehörige und mit dieser nach Stuttgart eingemeindete Stadtteil Riedenberg dem Stadtteil Sillenbuch angegliedert. Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurden alle drei Stadtteile zum Stadtbezirk Sillenbuch vereinigt, der auch bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 nicht verändert worden ist. Der Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch besteht somit weiterhin aus drei Stadtteilen.

Lage Heumadens


In einer alten Ortsbeschreibung von 1851 wird die Lage Heumadens wie folgt beschrieben: "Heumaden ist nur eine und dreiviertel Stunden südöstlich von Stuttgart, am östlichen Saume der Filderebene, auf einem flachen, gegen das Neckartal sanft geneigten Bergrücken, von dem man eine schöne Aussicht in das Neckartal und an den gesegneten, obstreichen Höhenzug der Esslinger Höhe genießt, zwischen tiefgeschnitten Steinklinge und dem noch tieferen Rohracker Tälchen gelegen."

Geschichte


  • Riedenberg erscheint als "Rodeberg" um 1110 am frühesten in den Urkunden. Der Ort war nie selbständige Gemeinde, er gehörte bis zur Eingemeindung 1942 zu Birkach.
Riedenberg-1900.jpg
  • Die erste urkundliche Erwähnung Heumadens war bereits am 10. Juli 1199. Damit wurde 1120 als Gründungsjahr festgelegt. 1449 wurde Heumaden, das bereits damals reich an Obst und Gemüse war, von Esslingen überfallen. Vier Bauern wurden erstochen und drei gefangen genommen. 50 Jahre später wiederholte Esslingen den Überfall. Bei dem darauf folgenden Aufbau entstand die Kirche (Siehe Bild weiter unten). Im Jahr 1635 wütete die Pest in Heumaden. 86 Menschen verstarben hierdurch. 1658 wurde eine Schule gegründet, die 1679 in eine Volksschule überging. Im Franzosenkrieg von 1796 wurde Heumaden allein von Österreich sieben mal überfallen und geplündert.
  • Die beiden Weltkriege gingen auch an Heumaden nicht spurlos vorüber. Im ersten Weltkrieg sind 50% aller Kriegsteilnehmer gefallen. Im zweiten Weltkrieg wurden 1944 während eines einzigen Fliegerangriffs über 50 Anwesen zerstört. Wegen der strategisch günstigen Lage Heumadens standen hier in beiden Kriegen Flakbatterien.

  • Sillenbuch wurde 1264 erstmals erwähnt. Der Ort gehörte zu Rohracker und wurde 1819 selbständig bis zur Eingemeindung 1937.

Städtische Einrichtungen


  • Deutsch-Französische Grundschule Sillenbuch
  • Grund- und Hauptschule, Lange Morgen
  • Birken-Realschule, Heumaden
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium
  • Freiwillige Feuerwehr Riedenberg
  • Freiwillige Feuerwehr Heumaden
  • Freiwillige Feuerwehr Sillenbuch

Freizeit/Sport

  • TSV Heumaden
  • SV Sillenbuch

Kultur und Sehenswürdigkeiten


  • Heumaden: Das Alte Rathaus, ein 1683 erbautes Fachwerkhaus, dient heute als Bürgerhaus
  • Heumaden: Die evangelische Alte Kirche wurde erbaut ab 1499, 1666 umgebaut und 1893 renoviert. Ihr spätgotischer Chor hat eine flache Decke sowie eine Glocke von 1667.
  • Heumaden: Die evangelische Gnadenkirche für die jüngeren Ortsteile wurde 1964 eingeweiht und als moderner Kirchenbau mit Architekturpreisen bedacht.
  • Sillenbuch: Altes Rathaus von 1907 mit polygonalem Erker in Sichtfachwerk.
  • Einziger Tierfriedhof Stuttgarts in Heumaden/Hedelfingen
  • Am Westrand des Stadtteils Sillenbuch liegt der Stuttgarter Eichenhain, ein Park mit circa 200 alten Eichen, der im Jahr 1957 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.
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Haus von 1570 in Heumaden Altes-rathaus-heumaden.jpg
Altes Rathaus Heumaden Alte-kirche-heumaden.jpg
Alte Kirche in Heumaden Eichenhain.jpg]]
Stuttgarter Eichenhain

Persönlichkeiten


  • Clara Zetkin, geb. Eißner (* 5. Juli 1857 in Wiederau; † 20. Juni 1933 Archangelskoje bei Moskau) war eine linkssozialistische einflussreiche deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin. Sie lebte lange in Sillenbuch.

Ehrenbürger

Die Jahreszahl gibt den Zeitpunkt der Verleihung der Ehrenbürgerwürde wieder
  • 1897 - Paul Rommel, Wirt (1862-1918)
  • Theodor Schöpfer, (Theodor-Schöpfer-Weg)

Ort in Stuttgart

 

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