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Rotenberg ist ein Stadtteil von Stuttgart, verwaltet vom Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim und umgeben von den Nachbarorten Obertürkheim, Uhlbach und Fellbach.
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Geschichte
Das Dorf Rotenberg (früher auch "Rothenberg") wird 1248 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Jahrhunderte prägt die wehrhafte
Burg Wirtemberg, die Stammburg der
Württemberger, das Bild zwischen der freien Reichsstadt
Esslingen am Neckar und der Residenzstadt
Stuttgart, ehe sie im Jahre 1819 auf Beschluss des damaligen
Königs Wilhelm I. vollständig abgetragen wird. An ihrer Stelle lässt er ein prachtvolles Mausoleum, die
Grabkapelle auf dem Württemberg, für seine früh verstorbene zweite Frau, die Zarentochter
Katharina Pawlowna, erbauen.
1907 wird der Berg Rotenberg mit der Grabkapelle durch König Wilhelm II. offiziell in Württemberg umbenannt.
1931 verliert Rotenberg seine Selbstständigkeit und wird als 11. Gemeinde nach Stuttgart eingemeindet.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- 1926 - Alexander Beutter, Pfarrer, Musikgelehrter (1862-1952)
Sehenswürdigkeiten
Veranstaltungen
- Kulturmonat Februar in der Rotenberger Kelter
- Schlossbergfestival (Kurvenfest) im Mai an der Kelter
- Rotenberger Käskipperfest, jährlich am ersten Juliwochenende
Sonstiges
Der Spitzname
Käskipper für die Rotenberger wird gerne aus dem Neid der Nachbargemeinden auf die Privilegien durch die Nähe zur Stammburg der Württemberger erklärt - die Nachbarn bezeichneten den Wirtemberg, den Stolz der Rotenberger, daher gerne als
Käsbuckel. Ursprünglich geht die Bezeichnung aber auf die Vorliebe der Rotenberger für den "Luckeleskäs" ("Luckele": kleine Hühnchen, die man mit dem Käse fütterte) zurück, einen einfachen Quark- und Milchkäse. Der auch "Heähleskäs" genannte Käse wurde aus einem Topf auf ein Holzbrett gekippt, mit Kümmel und Salz angemacht und zu Brot und Wein verzehrt.
Weblinks
Fotos
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Ort in Stuttgart