| Stadtbezirk Stuttgart-Möhringen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Stadtteil-Wappen | Stadtkarte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_s_moehringen.png | Karte_S-Moehringen.png | ||||||||||||||||||||||||
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| Liste der Stadtteile von Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland : | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Stadt: | Stuttgart | ||||||||||||||||||||||
| Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 15 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 29.986 (1. Januar 2003) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 1.993 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 421 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 70567, 70565 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0711 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse des Bezirkamts: | Maierstraße 1 70567 Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Website (offizielle): | www.stuttgart.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirksvorsteher: | Jürgen Lohmann | |||||||||||||||||||||||||
Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Stadtteil Möhringen mit den Stadtteilen Fasanenhof und Sonnenberg zum Stadtbezirk Möhringen vereinigt.
Herzog Karl Eugen und seine Gemahlin Franziska von Hohenheim erweiterten die Anlage beträchtlich: Im Jahr 1783 ließen sie ein Lustschloss mit Gartenanlagen bauen. Das Schloss, im Mansardenstil erbaut, war ein einfaches zweigeschossiges Wohnhaus. Die gesamte Anlage erhielt den Namen "Fasanenhof".
Die Gemahlin seines Bruders Friedrich Eugen (der Stammvater des württembergischen Königshauses) legte den Park neu an. Es entstand ein länglicher See mit zwei künstlichen Inseln. Auf einer der Inseln stand eine Moschee und auf der anderen ein Tempel zu Ehren der Blumengöttin Flora. Nach dieser bekam die Anlage den Namen "Floride".
Im Jahre 1799 wurde der Hof an den Kanzleiadvokaten Karl Ludwig verkauft. Nach dessen Tod im Jahr 1805 kaufte der Förster Hammer das Areal. Die Parkanlagen verwilderten und der Hof erhielt eine landwirtschaftliche Bestimmung. Die Waldung um das Schloss wurden fast komplett abgeholzt und für den Feldbau erschlossen. Der Boden war nicht so fruchtbar wie auf anderen Feldern der Filderebene, aber es waren ergiebige Wiesen und so konnten die Besitzer sich einen ansehlichen Viehbestand halten. Die damalige Käserei war für ihren Münsterkäse bekannt. Der Fasanenhof ging 1854 in den Besitz der königlichen Hofkammer über.
Im Jahre 1959 entstand im Stadtplanungsamt der Bebauungsplan für eine Großsiedlung mit 10.000 Einwohnern. Mit dem Fasanenhof sollte ein reines Wohngebiet entstehen, dass in der Planung drei zwanzigstöckige Wohnhochhäuser und zwei Gruppen von je zwei achtstöckigen scheibenförmigen Wohngebäuden umfassen sollte. Infrastrukturell wurden Grund und Hauptschule, drei Kindergärten/-tagesstätten , drei Kirchen/Gemeindezentren, Seniorenwohnanlage, Modellwohnanlage für Körperbehinderte, Jugendhaus, Hauptzentrum mit Läden/Dienstleistung, zwei Nebenzentren, großes Angebot an Spiel-und Freizeitflächen, Vereinshaus mit Gaststätte und Sportanlagen geplant.
Ende 1960 waren die ersten Wohnungen auf dem Fasanenhof bezugsfertig. Die Hauptbauphase war 1968 abgeschlossen. Heute ist der Fasanenhof geprägt von vielen Grünflächen. Es gibt nur wenig Durchgangsverkehr und die Gehsteige sind kinderwagen- und behindertengerecht abgesenkt. Über eine gute Stadtbahnanbindung des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) ist des Stadtzentrum in einer halben Stunde zu erreichen. Einkaufsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden und auch gut zu Fuß erreichbar. Das Bezirksrathaus und das Bürgerbüro in Möhringen bietet nahezu alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zwei Kindergärten, eine Kindertagesstätte und die erste Ganztagesschule Stuttgarts bieten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Dieses Angebot wird durch das Kinder- und Jugendhauses und die Kinder- und Jugendarbeit der ev. und kath. Kirchengemeinden abgerundet. Betreutes Wohnen ist schon seit Jahren auf dem Fasanenhof möglich, ab 2006 werden weitere Wohnungen zur Verfügung stehen und auch ein Pflegeheim (Träger: AWO) ist geplant.
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