| Stadtbezirk Stuttgart-Botnang | ||||||||||||||||||||||||||||
| Stadtteil-Wappen | Stadtkarte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen-botnang.png | Karte_s_botnang.png | ||||||||||||||||||||||||
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| Liste der Stadtteile von Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Stadt: | Stuttgart | ||||||||||||||||||||||
| Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 2,135 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 13.559 (31. Dezember 2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 357 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 70195 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0711 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | 48° 46' n. Br. 9° 7' ö. L. | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse des Bezirksrathauses: | Klinglerstraße 7 70195 Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.stuttgart.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | buergerbueros@stuttgart.de | |
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirksvorsteher: | Wolfgang Stierle | |||||||||||||||||||||||||
Das eigentliche Wahrzeichen von Botnang ist der Kuckuck (Ortsneckname). Einer Legende nach bat der Herzog von Württemberg die Botnanger, ihm das "Heim des Kuckucks" zu beschaffen. Daraufhin mussten ihm die Botnanger den gesamten Wald überlassen.
Botnang wird 1075 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Damals übertragen die damaligen Grundherren, die Grafen von Calw ihren Besitz und die Erträge aus Botnang an das Kloster Hirsau. 1281 verkauft Hirsau seine Botnanger Besitzungen an das Kloster Bebenhausen, 1418 wird es von Eberhard im Bart gekauft und somit württembergisch.
Der Dreißigjährige Krieg bringen Elend und Verwüstung auch über Botnang. Zählte es mit Heslach zusammen 1621 noch 645 Einwohner, so waren diese bis 1643 auf 210 Einwohner dezimiert.
1765 wurde von Herzog Karl Eugen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Botnang das Schloss Solitude errichtet. Viele der Handwerker hierzu wurden in Botnang einquartiert. Bis heute bestehen enge Verbindungen zwischen Solitude, das zur Gemarkung Stuttgart-West zählt, und Botnang.
Der Ort war bis zu Beginn der Industrialisierung bekannt als das Dorf der Wäscher und Bleicher, da er aufgrund seiner geografischen Lage bestens mit Holz und Wasser versorgt war, und das für ganz Stuttgart tätig war. Außerdem bildeten die Landwirtschaft sowie der Weinbau den wirtschaftlichen Schwerpunkt des Ortes.
Nach der zunehmenden Industrialisierung Stuttgarts wandelte sich Botnang allmählich zur Arbeitersiedlung. Am 1. April 1922 wurde Botnang zur Stadt Stuttgart eingemeindet. Damals (1925) zählte Botnang 4579 Einwohner, heute zählt der Stadtteil mehr als 13.000 Einwohner.
Botnang liegt in der nähe der L 1187/Wildparkstraße, der Verbindung von Stuttgart nach Leonberg. Die Wildparkstraße ist auch ein wichtiger Autobahnzubringer der Autobahnen A81 und A8. Der öffentliche Nahverkehr wird von den Stuttgarter Straßenbahnen AG bedient.
Nachdem das Schloss Solitude mit seinem gesamten Wohnplatz bis 1942 zur Gemeinde (heute Stadt) Gerlingen gehörte, wurde es am 1. April 1942 nach Stuttgart eingegliedert und dem Stadtteil Botnang zugeordnet.
Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Wohnplatz Solitude dem neu gegründeten Stadtbezirk Stuttgart-West zugeordnet und Botnang zu einem eigenständigen Stadtbezirk erklärt, der auch bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 nicht verändert wurde. Der Stadtbezirk Botnang besteht somit bis heute aus einem Stadtteil.
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