Als Studentenverband bezeichnet man im Allgemeinen jeden überlokalen Zusammenschluss von Studenten, unabhängig vom jeweiligen Verbandszweck. Hinsichtlich ihrer Zusammensetzung lassen sich allerdings mindestens zwei Grundtypen unterscheiden:
Auf der einen Seite gibt es die Zusammenschlüsse der lokalen Studentenschaften, die ihrerseits zum Teil auf der Pflichtmitgliedschaft aller Studenten einer Hochschule beruhen (Studentische Vertretungen).
Auf der anderen Seite stehen die sogenannten studentischen Vereinigungen, die auf dem Prinzip der freiwilligen Individualmitgliedschaft beruhen. Zu dieser Gruppe gehören neben den (partei-)politischen Verbänden auch die die überörtlichen Zusammenschlüsse der Studentenverbindungen sowie die zahllosen Vereinigungen fachlicher, religiöser oder musisch-kultureller Art.
Als dritten Verbandstyp könnte man schließlich die sogenannten Aktionsbündnisse betrachten, die eher auf Zeit und zur Verfolgung eines bestimmten Ziels geschlossen werden und denen sowohl einzelne Studentenschaften, unterschiedlichste Verbände als auch Einzelpersonen angehören können.
Dem Versuch einer Einführung in die - etwas unübersichtliche - studentische Verbändelandschaft dient die folgende Übersicht:
Siehe hierzu die Liste der Dachverbände von Studentenverbindungen.
Trotz ihres Namens sind die Studentenwerke und ihr Dachverband Deutsches Studentenwerk keine studentischen Organisationen im engeren Sinne (mehr). In den 1920er Jahren ursprünglich als studentische Selbsthilfeeinrichtungen gegründet, verstehen sie sich heute als eigenständige Fördereinrichtungen für die Studenten.
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