article

Strumica (Струмица) ist eine Stadt im Südosten Mazedoniens. Die Einwohnerzahl inklusive der Bevölkerung im Umland beträgt ca. 150.000 Menschen. In der Stadt selbst leben 54.676 Einwohner (Volkszählung 2002). Davon sind 92,8% Mazedonier und 5,9% Türken.

Erste Ansiedlungen in der Gegend von Strumica sind auf 7.000 v. Chr. datiert.

Der antike griechische Name der Stadt Astraion stammt aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Im 3. Jahrhundert n. Chr. taucht die Stadt unter dem Namen Tiveriopolis in den Quellen auf.

Die Stadt gehörte schon damals zum Mazedonischen Territorium, wofür es im städtischen Museum Strumicas viele Beweise gibt. Noch heute gibt es eine Minderheit an Griechen.

Nach der Einführung der slawischen Sprache durch Kyrill und Method im 8. Jahrhundert in Makedonien, bekam die Stadt ihren slawischen Namen Strumica, nach dem gleichnamigen Fluss. Während der türkischen Herrschaft führte die Stadt auch den Namen Ostromdscha (siehe Karl May, Band 4, "In den Schluchten des Balkan").

Nach 500jähriger Besatzung durch die Osmanen, kam Strumica nach dem Sieg des Balkanbundes 1912/1913 zunächst an Bulgarien. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Bulgarien Strumica an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen abtreten. Die Stadt wurde der Banovina Vardar angegliedert und später im sozialistischen Jugoslawien an die Teilrepublik Mazedonien.

Während des Kosovo-Konflikts wurde die Stadt vom I. und II. deutschen KFOR - Kontingent als Stützpunkt genutzt. Speziell die Kaserne der Mazedonischen Armee und das Kasernengelände wurden genutzt. Durch die Nähe zur griechischen Grenze bot sich Strumica an, da das stationierte Nachschubbataillon häufig ankommende Güter/Ausrüstung vom Hafen in Thessaloniki transportierte.

Ort in Mazedonien

Струмица | Strumica | Струмица | Strumica | Струмица | Strumica

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Strumica (Stadt)".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld