Omas Apfelstrudel aus Prag.jpg
Strudel ist eine Mehlspeise, die auf dem Gebiet des Habsburgerreiches entstanden ist, später Einzug in die jeweils nachfolgenden Nationalküchen (z.B. Österreichische Küche, Slowenische Küche) gefunden hat, und mittlerweile international verbreitet ist.
Es handelt sich um eine gefüllte und gebackene oder auch gekochte Teigrolle. Für den Teig wird je nach Rezept Strudelteig, aber auch Blätter- oder Hefeteig (Germteig) verwendet. Der Strudelteig wird aus feinem Weizenmehl (im Falle des Blutwurststrudels aus Kartoffelmehl), Wasser und Öl hergestellt. Intensive mechanische Bearbeitung (Walken und Schlagen) sowie eine längere Ruhezeit vor der Verarbeitung ermöglichen das extreme Auswalzen und Ausziehen des Teiges, der im Idealfall so dünn wird, dass er durchscheinend wird und dennoch nicht reißt. Strudelteig ist eine Weiterentwicklung des Blätterteigs, den die Osmanen im 16. Jahrhundert mit nach Österreich brachten. Er enthält mehr Wasser als Blätterteig und kann daher mit den Händen ausgezogen werden.
Die beste Technik ist es, den Teig zuerst dünn auszurollen und dann langsam über die Handrücken gelegt abwechselnd auszuziehen – Könner werfen ihn dabei drehend in die Luft, ähnlich den Pizzabäckern. Danach legt man den Teig auf ein Küchentuch, belegt ihn mit der Füllung und rollt ihn mit Hilfe des Küchentuches auf.
Süße Strudel:
Salzige Strudel:
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"Strudel (Küche)".
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