| Eigenschaften | - |
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| Rubidium - Strontium - Yttrium | - | Ca Sr Ba | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 82Sr | {syn.} | 25,55 d | epsilon | 0,180 | 82Rb | - | 83Sr | {syn.} | 32,41 h | epsilon | 2,276 | 83Rb | - | 84Sr | 0,56 % | Sr ist stabil mit 46 Neutronen | - | 85Sr | {syn.} | 64,84 d | epsilon | 1,065 | 85Rb | - | 86Sr | 9,86 % | Sr ist stabil mit 48 Neutronen | - | 87Sr | 7,0 % | Sr ist stabil mit 49 Neutronen | - | 88Sr | 82,58 % | Sr ist stabil mit 50 Neutronen | - | 89Sr | {syn.} | 50,53 d | beta- | 1,497 | 89Y | - | 90Sr | {syn.} | 28,78 a | beta- | 0,546 | 90Y |
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| 87Sr | - | Kernspin | -9/2 | - | gamma | 1,159 · 107 rad/T | - | Empfindlichkeit | 0,00269 | - | Larmorfrequenz bei B = 4,7 T | 8,67 MHz |
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Strontium ist ein chemisches Element; sein Symbol ist Sr, seine Kernladungszahl ist 38. Wie alle Erdalkalimetalle ist auch Strontium an der Luft sehr reaktionsfreudig und oxidiert schnell. Unter Schutzgas zeigt sich Strontium als ein weiches, weißlich-silbriges Metall. Das radioaktive Isotop Sr-90 wurde durch Atomwaffenversuche und durch die Katastrophe von Tschernobyl in der Biosphäre verbreitet, und ist dort aufgrund seiner Halbwertszeit von etwa 28-29 Jahren immer noch nachweisbar.
Adair Crawford erkannte 1790, dass das Mineral Strontianit, benannt nach der schottischen Stadt Strontian, von anderen Mineralen zu unterscheiden sei. Klaproth und Hope wiesen Strontium selbst im Jahre 1798 nach; metallisches Strontium wurde zuerst von Sir Humphry Davy im Jahre 1808 mittels Elektrolyse hergestellt.
Strontium ist in der Natur verbreitet, in der Hauptsache als Sulfate (Coelestin ist SrSO4) und als Carbonat (Strontianit ist SrCO3). Der bergmännische Abbau erfolgt in der Regel bei Coelestin, da die Vorkommen oft ausgedehnter sind. Strontianit wäre geeigneter, da Strontium oft als Carbonat Einsatz findet.
Die wichtigsten Vorkommen liegen in England.
Aufgrund seiner Reaktionsfreudigkeit kommt Strontium in der Natur nur in Form von Verbindungen mit anderen chemischen Elementen vor, z. B. als Strontianit oder Coelestin.
Das reine Metall ist weicher als Kalzium, es ist auch reaktiver, bei der Reaktion mit Wasser entstehen Strontiumhydroxid und Wasserstoffgas.
Strontiumpulver entzündert sich spontan an der Luft und ist daher sehr feuergefährlich.
Strontium wird vorwiegend als Leuchtstoff in Fernsehschirmen eingesetzt. Daneben dient es als Bestandteil bei der Herstellung von Ferritmagneten. Strontiumtitanat besitzt einen sehr hohen Brechungsindex und findet daher in optischen Geräten Anwendung.
Strontiumsalze werden im Feuerwerk eingesetzt, um rote Farbwirkungen zu erzielen.
In der Archäologie werden durch Strontiumisotopenanalyse in Zahn- und Knochenfunden lokale Zuordnungen von Funden bzw. Wanderungsbewegungen erkennbar.
Neuere medizinische Untersuchungen belegen, dass Strontium-Ranelat zur Behandlung von Osteoporose geeignet ist. Das neue Medikament senkt das Risiko, eine Fraktur zu erleiden.
Bei der Schmelzbehandlung von Aluminium wird Strontium zum Veredeln der Schmelze in Form einer AlSr-Vorlegierung verwendet. Es bezweckt eine Strukturveränderung der Siliziummodifikation.
Strontium hat vier stabile, natürlich vorkommende Isotope: Sr-84 (0,56 %), Sr-86 (9,86 %), Sr-87 (7,0 %) und Sr-88 (82,58 %).
Sr-87 ist ein Zerfallsprodukt von Rubidium-87, das eine Halbwertszeit von 48,8 Millionen Jahren hat. Daher kann man das Alter mancher Gesteine mit Hilfe ihrer Strontiumisotopenverhältnisse bestimmen. Gesteine, die viel Kalzium enthalten, sind für derartige Altersbestimmungen geeignet, da Strontium aufgrund seines ähnlichen Atomradius und Bindungsstruktur im Kristallgefüge Kalzium ersetzen kann.
Daneben kennt man 16 instabile Isotope, deren bekanntestes und wichtigstes Sr-90 mit einer Halbwertszeit von etwa 28-29 Jahren ist. Es ist eines der energiereichsten, langlebigen Isotope, die Betastrahlung aussenden. Daher wird es in Isotopenbatterien verwendet.
Aufgrund seiner Reaktivität gilt reines Strontium als feuergefährlich.
Der menschliche Körper unterscheidet kaum zwischen Kalzium und Strontium, es kann daher wie Kalzium als Bestandteil der Knochen eingebaut werden. Die geringen Mengen natürlich vorkommenden Strontiums schaden dem Organismus nicht, aber das radioaktive Strontium-90-Isotop ist aufgrund seiner Anreicherung in den Knochen und seiner langen biologischen Halbwertszeit gefährlich. Mögliche Folgen sind Knochenerkrankungen und auch Knochenkrebs.
Chemisches Element | Erdalkalimetall | Periode-5-Element
Стронций | Estronci | Stroncium | Στρόντιο | Strontium | Stroncio | Estroncio | Strontsium | Strontium | Strontium | Estroncio (elemento) | סטרונציום | Stroncij | Stroncium | Stroncio | Strontín | Stronzio | ストロンチウム | 스트론튬 | Stronsiyûm | Strontium | Stroncis | Stroncijs | Strontium | Strontium | Strontium | Estronci | Stront | Estrôncio | Стронций | Stroncij | Стронцијум | Strontium | สตรอนเชียม | Stronsiyum | سترونتىسىي | Стронцій | 锶
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