Streifenmaske.jpg Die Streifenmaske ist nach der Lochmaske, der meist eingesetzte Typ. Monitore mit Streifenmaske finden besonders im professionellen Bereich ihren Einsatz, da sie sich durch besonders hohe Lichtstärke und hervorragende Bildqualität auszeichnen. Anders als bei der Lochmaske und der Schlitzmaske, dienen bei Monitoren mit Streifenmaske vertikal gespannte Drähte als Maske. Durch den Zwischenraum zweier Drähte tritt dann der Elektronenstrahl auf die Leuchtschicht, welche dann die entsprechende Farbe als sichtbares Licht emittiert. Die Leuchtschicht besteht aus drei Grundfarben, Rot, Grün und Blau, die ebenfalls vertikal nebeneinander angeordnet sind. Durch die additive Farbsynthese können auf diese Weise beliebige Farben dargestellt werden. Auf Grund ihrer Bauweise ist die Streifenmaske besonders empfindlich gegen mechanische Erschütterungen. Aus diesem Grund sind bei gängigen Monitoren zwei horizontale Haltedrähte eingesetzt, die dem Drahtnetz den nötigen Halt geben.
Die nebenstehende Abbildung zeigt eine Makroaufnahme eines Bildschirms mit Streifenmaske. Auf der Abbildung in Originalgröße ist gut der horizontale Haltedraht zu sehen, der sich über den gesamten Bildschirmbereich erstreckt. Die beiden Haltedrähte sind besonders gut bei hellen Hintergründen sichtbar, stören beim Gebrauch aber kaum.
Aufgrund der Bauweise haben Streifenmaskenmonitore eine höhere Durchlässigkeit für die Elektronenstrahlen als Monitore mit Loch- oder Schlitzmaske. Dadurch wird weniger Energie in Wärme umgewandelt, dafür aber mehr in Licht. Daraus resultiert eine höhere Leuchtdichte und ein besserer Kontrast. Eine zusätzliche Kontraststeigerung wird durch die Schwärzung der Drähte erzielt.
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"Streifenmaske".
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