Die Straits Settlements umfassten die Kolonien der Britische Ostindien-Kompagnie in Südostasien. Die deutsche Übersetzung wäre "Siedlungen an der Straße (von Malakka)".
Ursprünglich bestanden die Straits Settlements aus Penang, Singapur und Malakka.
Die Straits Settlements waren von großer strategischer Bedeutung, weil sie an der Route von Ostasien nach Indien und Europa lagen. Dadurch entstanden vor allem in Singapur ein großer Hafen und Handelsstützpunkt. Besonders während des Opiumkrieges waren sie ein wichtiger Logistikstützpunk.
Die Hauptstadt war zunächst Georgetown in Penang. Ab 1832 war Singapur die Hauptstadt. Der Gouverneur der Settlements war gleichzeitg Hochkommissar der Malaiischen Staaten und Brunei, die damals britische Protektorate waren.
Im Jahre 1867 wurden die Settlements zur britischen Kronkolonie und wurden um die Weihnachtsinsel und die Kokosinseln, die seit 1889 beziehungsweise 1903 zu Singapur gehört hatten, erweitert. 1912 kam noch Labuan dazu, das ab 1906 zu Singapur gehört hatte.
Malaysia | Großbritannien | Ehemalige Kolonie
Straits Settlements | Negeri-Negeri Selat | 海峡植民地 | Negeri-Negeri Selat | 海峡殖民地
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Straits Settlements".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world