| Strömer | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| : | Echte Knochenfische (Teleostei) |
| : | Ostariophysi |
| : | Karpfenartige (Cypriniformes) |
| : | Karpfenfische |
| : | Leuciscinae |
| : | Leuciscus |
Der Strömer kommt vor allem im baden-württembergischen Rhein- bzw. im bayerischen Donaueinzugsgebiet vor, Vorkommen im mittleren und nördlichen Deutschland sind nicht bekannt. Der Strömer wird meist nur bis 20 cm lang. Er ist ein ausgesprochener Friedfisch, der wie die Äsche schnellfließendes, sauberes und sauerstoffreiches Wasser braucht. Der karpfenartige Kleinfisch ernährt sich vor allem von Kleintieren aller Art. Der Strömer, der leicht an seiner Färbung (orange-gelb punktierte Seitenlinie, orange-gelbe Flossenansätze) erkennbar ist, laicht in den Monaten März bis April. Das Weibchen legt seine 6.000 bis 8.000 Eier auf feinkörnigen Kies. Früher kam der Strömer in großen Mengen in den Fließgewässern des baden-württembergischen Rhein-Neckar-Gebietes und in bayerischen Donauzuflüssen vor. Vor allem wegen der Gewässerverbauungen (Wehre und Staustufen) wurde der Lebensraum des Strömers zum Teil dramatisch verändert, so dass heute sein Bestand als stark gefährdet angesehen werden muss.
Der auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohter Fischarten stehende Fisch wurde vom Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) zum Fisch des Jahres 1998 gewählt.
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"Strömer (Fisch)".
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