| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_at_stockerau.jpg | map at stockerau.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Bezirk: | Korneuburg(KO) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 37,41 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 14.452 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 386 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 176 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 2000, 2003 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 0 22 66 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 3 12 30 | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung Gemeindegebiet: | 3 Katastralgemeinden Stockerau, Oberzögersdorf, Unterzögersdorf | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Adresse Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 2000 Stockerau | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.stockerau.gv.at/ | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | stadtgemeinde@stockerau.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Leopold Richentzky (SPÖ) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 37 Mitglieder: 10 ÖVP, 21 SPÖ, 3 FPÖ, 3 Grüne | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Stockerau ist eine Stadt im nördlichen Niederösterreich mit 14.452 Einwohnern (Volkszählung 2001).
Der Name Stockerau leitet sich angeblich aus der Zusammensetzung Stocker-Au ab: die Au der Holzfäller. Die Au - der Flusswald zwischen der Stadt und der Donau - ist heute noch ein wichtiges Erholungsgebiet für die Stockerauer, auch wenn durch den Bau des Donaukraftwerks Greifenstein merkliche Eingriffe in Landschaft und Ökosystem stattgefunden haben.
Stockerau wird auch "Lenaustadt" genannt, da der Dichter Nikolaus Lenau in seiner Jugend hier oft einige Zeit bei seinen Großeltern verbracht hat.
1012 wurde Stockerau in Zusammenhang mit dem Heiligen Koloman erstmals urkundlich als "Stoccaerouwe" erwähnt. Koloman war ein irischer Wandermönch, der von den Stockerauern getötet wurde, da sie seine Sprache nicht verstanden und ihn für einen Spion hielten. Als der morsche Baum, an dem er erhängt wurde, wieder zu sprießen begann, spätestens aber, als sein Grab bei einer Überschwemmung wie durch ein Wunder verschont blieb, war man überzeugt davon, dass man es hier mit jemandem zu tun hatte, der offenbar in Gottes Gnade stand. Den Holunderstrauch, an dem Koloman angeblich erhängt wurde, kann man heute noch an der Rückwand des Klosters der Steyler Missionsschwestern St. Koloman, des so genannten "Klösterls", bewundern.
1014 Gründung der Pfarre Stockerau
1465 (5. April) erhielt Stockerau von Kaiser Friedrich III. das Marktrecht verliehen.
1514 bekam die Marktgemeinde von Maximilian I. Wappen und Siegel als Zeichen besonderer kaiserlicher Gunst. Das Wappen zeigt auf rot-weiß-rotem Hintergrund einen jungen Baum, der aus einem morschen Baumstumpf herauswächst, eine Erinnerung an den Heiligen Koloman, aber auch an die "Stocker" als Gründer von Stockerau.
1722 Bau des 88 m hohen Kirchturms (höchster Kirchturm Niederösterreichs), Bauzeit ca. 4 Jahre.
1818 bis 1822 Der Dichter Nikolaus Lenau lebt in Stockerau und beginnt hier zu dichten.
1841 wurde die dritte Bahnlinie Österreichs von Wien-Jedlesee nach Stockerau eröffnet. Auf dieser Linie verkehren heute die Schnellbahnzüge nach Wien.
1893 (29.8.) wurde Stockerau von Kaiser Franz Joseph I. zur Stadt erhoben.
1962 Eröffnung der Schnellbahnverbindung Wien - Stockerau.
1964 Beginn der Stockerauer Festspiele mit Jean Anouilhs "Jeanne oder die Lerche".
1966 Eröffnung des Erholungszentrums.
1994 Die Stockerauer Au wird zum Naturschutzgebiet erklärt.
Auch seit der vorletzten Volkszählung im Jahr 1991 hat die Bevölkerung um 6,2% zugenommen, was auf die positive Wanderungsbilanz (+8,1%) zurückzuführen war, während die Geburtenbilanz negativ war (-1,9%).
1933 - 1938 Dr. Johann Schidla
ab 1979 Leopold Richentzky
Ebenso betreibt der FSV2000, Flugsportverein Stockerau, am nördlichen Stadtrand einen Flugplatz, der das Anfliegen mit Privatmaschinen erlaubt.
Das Kraftwerk Greifenstein in der Donau erzeugt mit einer Engpassleistung von 293 MW jährlich 1.717,3 Mio kWh Strom. Betreiber ist die Austrian Hydro Power AG, eine Tochter der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft.
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