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Wappen Karte
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Wappen Stockach.png Karte_Stockach_in_Deutschland.png
Basisdaten
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Bundesland: Baden-Württemberg
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Regierungsbezirk: Freiburg
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Landkreis: Konstanz
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Geografische Lage:
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Höhe: 494 m ü. NN
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Fläche: 69,75 km²
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Einwohner: 16.800 (30. September 2005)
 8.664 weiblich
 8.136 männlich

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Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner je km²
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Ausländeranteil: 7,6 %
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Postleitzahl: 78329 - 78333
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Vorwahl: 07771
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Kfz-Kennzeichen: KN
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Gemeindeschlüssel: 08 3 35 079
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Stadtgliederung: 10 Ortsteile
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Adenauerstraße 4
78333 Stockach

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Website: www.stockach.de
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Politik
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Bürgermeister: Rainer Stolz
Stockach-1907.jpg Stockach2005.jpg Stockach ist eine Stadt im Landkreis Konstanz im Süden Baden-Württembergs.

Geografie


Stockach liegt im Hegau 5 km nordwestlich des Bodensees in einer Moränenlandschaft.

Gemeindegliederung

Espasingen, Hindelwangen, Hoppetenzell, Mahlspüren im Hegau, Mahlspüren im Tal, Seelfingen, Raithaslach, Wahlwies, Winterspüren, Zizenhausen.

Geschichte


  • Gräberfunde aus der Hallstattzeit (700 v. Chr.), der Kelten- (4. Jahrh. v. Chr.) und Alemannenzeit (400 bis 800 n. Chr.) in der Vorstadt Rißtorf.
  • 750 bis 1056 Bau und Erweiterung der Nellenburg.
  • 1275 Grafschaft Nellenburg mit dem Amt Stockach.
  • 1278 (wahrscheinlich) oder 1283 (belegt) Stadtrecht.
  • 1401 gehörten zur Landgrafschaft Nellenburg die Städte Engen, Tengen, Radolfzell, Stockach, 6 Marktflecken, 83 Pfarrdörfer, 69 Dörfer ohne Pfarrer, 14 Weiler, 135 einzelne Häuser, 25 bestehende und 31 zerfallene Schlösser, 6 Mönchs- und 3 Nonnenklöster, 4 Poststationen sowie insgesamt 97 Mühlen. (nach Bastian Sterk)
  • Aus der Schaffhauser Chronik von Johann Jakob Rüeger (1548-1606): Das Hegöw ist zwar ein klein, aber über die maass wol erbuwen und fruchtbar lendlin von win, wiss und rot, korn und obs. Man findt ouch darin gut fisch, vögel und wildprät. Es hat vil schöner stättlin, darunder Stockach die fürnembst ist, ...

Stockach war Hauptstadt der Landgrafschaft Nellenburg-Thengen, mit welcher es 1465 an Vorderösterreich, 1805 an Württemberg und 1810 an Baden überging. Hier siegte am 25. März 1799 der österreichische Erzherzog Karl über die Franzosen unter General Jourdan.

Der seit 1936 bestehende Landkreis Stockach mit 57 Gemeinden und zwei Städten wurde 1973 im Zuge der Kreisreform aufgelöst. Stockach und weitere 30 der 57 Gemeinden wurden in den Landkreis Konstanz eingegliedert, der Rest in die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und den Zollernalbkreis.

Religionen

In Stockach gibt es zwei evangelische - in Stockach und Wahlwies - und in den verschiedenen Ortsteilen mehrere katholische Kirchen. Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Überlingen-Stockach der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Folgende Kirchen und Glaubensgemeinschaften sind in Stockach vertreten:

Ortsteile

Hoppetenzell

Hoppetenzell wird im Jahre 777 zum ersten Mal im Testament des Abtes Fulrad von St. Dénis (bei Paris) urkundlich erwähnt. Demnach gehörte zum Besitz des Klosters ein Flecken im Hegau, der mit Adelungcella (oder auch Adelungscella) bezeichnet wird. Nachweislich handelt es sich dabei um die heutige Ortschaft Hoppetenzell. Das Kloster St. Dénis gab Hoppetenzell bald als Lehen an die Grafen von Nellenburg, die das Lehnsverhältnis stillschweigend in ein Eigentumsverhältnis umwandelten.

Wahlwies

Erste geschichtliche Erwähnung erfuhr Wahlwies im Jahre 839. Hier fanden zwei Schlachten statt: 355 gegen die Römer, und 915 gegen das Bistum Konstanz um die Wiederherstellung des schwäbischen Herzogtums.

Wahlwies ist vor allem durch das dortige Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf und eine Waldorfschule bekannt.

Politik


Die Stadt ist auch Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Bodman-Ludwigshafen, Eigeltingen, Hohenfels, Mühlingen und Orsingen-Nenzingen mit (2005) insgesamt rund 30.570 Einwohnern. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde am 1. Oktober 1975 konstituiert.

Städtepartnerschaften

Seit 1972 wird eine Städtepartnerschaft mit der in Hochsavoyen gelegenen französischen Stadt La Roche-sur-Foron unterhalten.

Wirtschaft und Infrastruktur


Stockach nennt sich Tor zum Bodensee. Es lebt vom Tourismus und einer doch stattlichen Anzahl an Firmen, die international tätig sind.

Verkehr

Die Stadt Stockach ist über die Bundesautobahn 98 über zwei Ausfahrten erreichbar. Im Ort kreuzen sich die Bundesstraßen B 14, B 31 und B 313. Seit 1996 kann man die Stadt wieder mit der Bahn erreichen. Die Linie Stockach – Radolfzell (Seehäsle) vereinigt sich in Stahringen mit der Bodensee-Gürtelbahn und hat in Radolfzell u. a. Anschluss zu der Nahverkehrslinie Engen – Singen – Radolfzell – Konstanz (Seehas).

Behörden

Stockach hat ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Konstanz gehört.

Bildungseinrichtungen

In der Kernstadt gibt es Grund- und Hauptschule, Gymnasium, Realschule, Förderschule, E-Schule, Berufsschulzentrum, Sprachheilschule, Fachschule für Landwirtschaft, Musikschule.

Im Ortsteil Wahlwies gibt es eine Grund- und Hauptschule sowie eine Freie Waldorfschule.

In den Ortsteilen Winterspüren und Zizenhausen gibt es eine Grundschule. Ebenso wird im Ortsteil Hindelwangen die erste Klasse unterrichtet. Nach der ersten Klasse gehen die Schüler dann in die zentrale Grundschule der Kernstadt.

Es gibt elf Kindergärten, davon in Stockach fünf (davon eine Kindertagesstätte), in Wahlwies drei, und in Espasingen, Winterspüren und Zizenhausen jeweils einen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Über 140 Vereine sorgen in Stockach für ein großes Spektrum an Veranstaltungen.

Musik

  • Chöre: Eintrachtchor 1836 (mit Jugendchor), Kammerchor, Kirchenchöre, sechs Gesangsvereine.
  • Orchester: Akkordeon-Orchester Wahlwies, Kammerorchester, Musikschule (mit Schulorchester, Jugend-Big-Band, Jugendblasorchester), 8 Musikvereine, 2 Schalmeiengruppen, Yeti Guggemusik (Fasnet-Musik).

Bauwerke

  • Burgruine Nellenburg
  • Kath. Kirche St. Oswald
  • Kath. Kirche St. Michael

Stockach beherbergt zwei Skulpturen des im nahen Bodman lebenden Bildhauers Peter Lenk.

Regelmäßige Veranstaltungen

Narrengericht Stockach Hänsele Narrentreffen Meßkirch 2006.jpg Bekannt ist Stockach nicht zuletzt durch seine schwäbisch-alemannische Fastnacht mit dem „Stockacher Narrengericht“, das seit 1351 besteht. Jährlich im Sommer (Ende Juni) wird am „Schweizer Feiertag“ des erfolgreichen Widerstands gegen die schweizerische Belagerung während des Schwabenkrieges (1499) gedacht und mit einem Straßenfest gefeiert.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Andere Persönlichkeiten

  • Anton Sohn (1769–1841), Schöpfer der „Zizenhausener Terrakotten“, lebte und wirkte von 1799 bis zu seinem Tod im Ortsteil Zizenhausen
  • Gustav Rockholtz (1869–1938), Maler, lebte und wirkte von 1919 bis zu seinem Tod in Stockach

Literatur


  • Fredy Meyer: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. Stähle, Engen 1990, ISBN 3-921413-26-5
  • Hartmut Rathke: Stockach im Zeitalter der Weltkriege. (= Hegau-Bibliothek; Band 123). Konstanz 2004, ISBN 3-00-014732-2
  • Hans Wagner: Aus Stockachs Vergangenheit. Herausgegeben vom Verein für Geschichte des Hegaus e. V. (= Hegau-Bibliothek; Band 11). 1967 (aus diesem Buch stammen die meisten Angaben zu Geschichte und Persönlichkeiten)

Weblinks


Landkreis Konstanz | Ort in Baden-Württemberg

Stockach | Stockach | Stockach

 

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