Digitale Kamerarückteile enthalten Bildsensoren zur digitalen Bildaufzeichnung, sie werden an der Rückseite von Analogkameras angebracht und ermöglichen so digitales Fotografieren mit diesen. Sie sind vor allem im Bereich der Mittelformat- und Großformatkameras verbreitet. Bei den Mittelformatkameras wird das Rückteil anstatt der Rollfilmkassette angebracht.
Hersteller dieser Rückteile sind unter anderem die Firmen Hasselblad, Imacon, Leica,Leaf, Eyelike/Jenoptik, Phase One und Sinar.
Das erste derartige Digitalrückteil für eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera stellte Minolta Mitte der 80er Jahre für die Minolta 9000 vor. Mit diesem sogenannten Still Video Back-Verfahren hielt die Digitaltechnik Einzug in die Fotografie.
Der Vorteil von Rückwänden besteht für die Fotografen darin, dass sie ihre alten, meist sehr teuren Kameras und ihr Zubehör weiterbenutzen können, also nicht ein weiteres Kameragehäuse kaufen müssen.
In Studios besteht die Möglichkeit, die Kamera direkt an einen PC anzuschließen, so dass es keine Probleme mit der Speicherung der großen Datenmengen gibt, viele Kameras können direkt über den PC gesteuert werden, das Bild ist dann zur Kontrolle direkt auf dem Monitor verfügbar.
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"Digitale Kamerarückwand".
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