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Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist eine dem Kulturstaatsminister unterstehende Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Sie zählt zu den größten Kultureinrichtungen weltweit.

Entstehung und Aufgaben


Sie wurde am 25. Juli 1957 durch Bundesgesetz gegründet. Das vorrangige Ziel war zunächst, die Kulturgüter des ehemaligen Landes Preußen zu erhalten und zu pflegen. Aus den Sammlungen und Archiven des preußischen Staates sind so 17 Museen, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv und eine Reihe von Forschungseinrichtungen hervorgegangen.

Seit der Deutschen Wiedervereinigung besteht die wichtigste Aufgabe aber in der Zusammenführung bisher getrennter Sammlungen.

Die Stiftung wird zu 75 % vom Bund und zu 25 % von allen Bundesländern getragen. Die Gebäudekosten wie zum Beispiel die Unterhaltungskosten für die Museumsinsel werden zurzeit vollständig vom Bund übernommen. Sie engagiert sich für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur. So gibt es seit 2004 jeweils eine Stelle in der Generaldirektion, im Ibero-Amerikanischen Institut, im Staatlichen Institut für Musikforschung und im Zentralarchiv der Staatlichen Museen.

Die Stiftung richtet jährlich den Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis aus, zur Auszeichnung von Nachwuchsmusikern deutscher Musikhochschulen.

Präsidenten der Stiftung


Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wurde bzw. wird von folgenden Präsidenten geleitet:

Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz


Siehe auch


Weblinks


Stiftung Preußischer Kulturbesitz | Stiftung | Wissenschaft (Berlin) | Kunstsammlung

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

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