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Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist eine konzeptionell arbeitende Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, strukturelle Probleme im Wissenschafts- und Hochschulbereich zu erkennen und zu lösen. Seine Programme und Initiativen sollen zur Lösung der Probleme beitragen. In diesem Prozess übernimmt der Stifterverband vor allem die Rolle des Ideengebers und unterstützt entsprechende Lösungsansätze. Wirtschaft und Wissenschaft treffen beim Stifterverband zusammen. Der Stifterverband vermittelt und steuert die Verbindung dieser beiden Bereiche. Darüber hinaus ist der Stifterverband Treuhänder für zurzeit 360 zumeist wissenschaftsfördernde Stiftungen.

Der Stifterverband wurde 1920 gegründet und hat seinen Sitz in Essen. Der aktuelle Präsident des Stifterverbandes ist der Berliner Unternehmer Dr. Arend Oetker. Seit Februar 2005 ist Dr. jur. habil. Andreas Schlüter Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Arbeitsschwerpunkte


  • Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit des vorherrschenden Wissenschaftssystems, um die Effizienz der Arbeit zu fördern

  • Die Hochschulen zu fördern und dafür zu sorgen, ihren sowie den Ansprüchen ihrer Nutzer gerecht zu werden

  • Die Verbesserung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaften

  • Die Förderung akademischen Nachwuchses

  • Die Fähigkeit der Wissenschaft zu erhöhen, mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzuarbeiten, sowie die Wissenschaft allgemein verständlicher zu gestalten.

Partner


Die Partner des Stifterverbandes sind vor allem die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Alexander von Humboldt-Stiftung sowie die Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Träger


Des weiteren ist der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Träger:
  • des Wissenschaftszentrums Bonn
  • der Wissenschaftsstatistik GmbH
  • des DSZ - Deutschen Stiftungszentrums, als Beratungs-, Forschungs- und Dokumentationszentrum zu Stiftungsfragen

Im Rahmen ihrer jeweiligen Zwecke bewilligen die vom Stifterverband verwalteten Stiftungen Projektmittel, Stipendien, Druck- und Reisebeihilfen und ähnliches.

Forschungspreise


In enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen deutschen Forschungsorganistationen vergibt der Stifterverband Preisgelder für besonders förderungswürdig erachtete erfolgreiche Forschungsarbeiten. Keinem Organisationsverbund zuzurechnen ist dabei der Communicator-Preis für die beste Darstellung von Wissenschaft in der Öffentlichkeit . Gemeinsam mit der Helmholtz-Gemeinschaft wird der Erwin-Schrödinger-Preis für interdisziplinäre Forschung seit 1999 jährlich vergeben. Auch die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Leibniz-Gemeinschaft haben je einen eigenen entsprechenden "Preis des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft", über dessen Preisträger-Auswahl die internen Gremien der Wissenschaftsgesellschaften eigenständig entscheiden. Für Außenstehende, die von der stattfindenen Vergabe nur aus den Medien erfahren haben, ist es mitunter schwierig zu unterscheiden, welche Wissenschaftler-Gemeinschaft gerade gemeint ist, da die Journalisten häufig ebensowenig Bescheid wissen und nicht angeben.

"Stadt der Wissenschaft" Auszeichnung


Um Städte und Stadtregionen zu mehr Leistung und Förderung im Bereich Wissenschaft zu motivieren, ruft der Stifterverband seit 2004 den Preis Stadt der Wissenschaft aus. Hervorgehoben werden dabei insbesondere Regionen, in denen Wissenschaft an Wirtschaft und Kultur angebunden ist. Eine wesentliche Rolle dabei spielt auch, dass Wissenschaft in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Die bisherigen Städte:

siehe auch


Weblinks


Forschungsorganisation | Forschung (Deutschland) | Wissenschaftspolitik

 

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