Bochum-Stiepel ist ein Stadtteil im Süden Bochums, der nach Südosten und Süden hin durch die Ruhr nach Witten und Hattingen begrenzt wird. Insgesamt beträgt die Fläche Stiepels 12,46 km², womit er der größte Stadtteil Bochums ist.
Stiepel wurde 885 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1929 wurde die eigenständige Gemeinde nach Bochum eingemeindet und der Landkreis Bochum aufgelöst.
Im Zuge der Gründung der Ruhr-Universität Bochum erfolgte im einst ländlichen Stiepel ein Bauboom. Dennoch ist Stiepel bis heute eine der "grünsten" Gegenden in Bochum.
Die Einwohnerzahl von Stiepel beträgt zur Zeit ca. 11.500. Der Ausländeranteil liegt bei 2,2 % und ist damit der Niedrigste in Bochum. Auch heute noch gilt Stiepel als eine der teuersten Wohnlagen in Bochum.
Zu den Attraktionen Stiepels zählen der Kemnader See, die Stiepeler Dorfkirche, das Stiepeler Zisterzienserkloster und das heute zu Hattingen gehörende Haus Kemnade.
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