Steve Jenkner (* 31. Mai 1976 in Lichtenstein, Sachsen) ist ein deutscher Motorradrennfahrer. Der gelernte Gas-Wasser-Installateur lebt mit Freundin Mandy und Sohn Moritz in Hohenstein-Ernstthal, quasi in Rufweite zum Sachsenring.
Seither arbeitete er stetig an seinen Fähigkeiten, der Durchbruch gelang ihm 2001 mit ersten beiden Podiumsplätzen bei den Rennen in Assen und Brünn. 2003 stellt mit seinem Sieg beim Regenrennen in Assen sowie weiteren 5 Podiumsplatzierungen sein bisher erfolgreichstes WM-Jahr dar. An diese Erfolge konnte er 2004 allerdings nicht anknüpfen.
Im Jahre 2005 erfolgte der durch eine Altersbegrenzung in der 125ccm-Klasse erzwungene Umstieg in die Klasse bis 250 ccm. Das Jahr begann wenig verheißungsvoll mit Stürzen und Verletzungen. Bei seinem Heimrennen auf dem Sachsenring, dem 9. Rennen in der 250er Klasse des Jahres, sammelte er mit dem 14. Platz die ersten beiden WM-Punkte auf sein Konto. Am Ende erreichte Jenkner in der Weltmeisterschaft lediglich den 23.Platz mit 11 WM-Punkten.
Da er für 2006 kein konkurrenzfähiges Material für die WM erhielt zog sich Jenkner offiziell vom Rennsport zurück um allerdings nur wenige Monate später die Chance zu ergreifen einen Vertrag als Testfahrer für die italienische Traditionsmarke Fantic zu unterschreiben. Im Rahmen dieser Tätigkeit stand Jenkner auch erneut bei einigen Rennen zur Europameisterschaft am Start.
Steve Jenkner ist einer der erfolgreichsten deutschen Motorradrennfahrer der letzten 10 Jahre.
Mann | Deutscher | Motorrad-Rennfahrer (Deutschland) | Geboren 1976
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