| Steinkorallen | ||||||||||||
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| Korallen.jpg | ||||||||||||
| : | Gewebetiere (Eumetazoa) |
| : | Hohltiere (Coelenterata) |
| : | Nesseltiere (Cnidaria) |
| : | Blumentiere (Anthozoa) |
| : | Zoantharia |
| : | Steinkorallen |
Korallen wachsen indem sich die Polypen teilen und die Einzelpolypen neues Skelettmaterial bilden. Sie können die unterschiedlichsten Wuchsformen haben. Koloniebildende Korallen können ast-, busch-, geweih-, tischförmig oder krustig wachsen. Andere ähneln Hirnen, Pilzen oder Seeanemonen. Die letzten beiden Wuchsformen kommen besonders bei solitären, d.h. nicht koloniebildenden Korallen vor. Arten mit unterschiedlicher Wuchsform können zur gleichen Familie, Arten mit ähnlicher Wuchsform zu unterschiedlichen Familien gehören. Meerwasseraquarianer unterscheiden zwischen großpolypigen Arten (LPS) und kleinpolypigen Arten (SPS).
Wirbellose Zwischen den Ästen von vielen Korallen leben eine Vielzahl von Krebstieren, unter anderem Porzellankrebse, die die Korallen gegen Frassfeinde verteidigen; sowie Gallkrebse, die in speziellen Korallengallen, die die Koralle gebildet hat, leben. Außerdem sind symbiontische Röhrenwürmer und Bohrmuscheln bekannt.
Diese Symbiosen sind noch ungenügend untersucht, und es ist nicht in jedem Fall sicher ob und wie die Partner gegenseitig voneinander profitieren.
Eine weitere Möglichkeit ist die Bildung von Planula-Larven durch Parthenogenese (Jungfernzeugung). Hier werden wie bei der Vermehrung durch Bruchstücke genetisch exakte Klone der Mutterkolonie gezeugt. Allerdings müssen die Planula-Larven, wie die Larven, die aus der sexuellen Fortpflanzung hervorgegangen sind, ein geeignetes Substrat zur Siedlung finden.
Die dritte Möglichkeit der ungeschlechtlichen Vermehrung ist die Polypenausbürgerung. Einige Polypen lösen sich vom Korallenstock, lassen sich treiben und siedeln sich an einer günstigen Stelle wieder an, und bilden eine neue Kolonie. Auch dabei entstehen Klone der Mutterkolonie.
Bei den Korallenarten mit interner Befruchtung geben die Korallenpolypen nur die Spermienzellen ab, und die Befruchtung der Eizellen und das Schlüpfen der Planula-larven erfolgt im Muttertier. Es werden dann, zu einem späteren Zeitpunkt, schon fertige Planula-Larven abgegeben.
Die größte Anzahl der Korallenarten hat jedoch eine externe Befruchtung, dabei geben die Korallenpolypen gleichzeitig Spermien und Eizellen ab. Die Befruchtung, durch die Masse der abgegebenen Keimzellen begünstigt, findet dann im freien Wasser statt.
Aus den befruchteten Eizellen schlüpfen nach einiger Zeit Planula-Larven, die einige Zeit frei im Wasser treiben und sich dann an geeigneten Standorten ansiedeln. Aus der Planula-Larve, die sich festgeheftet hat, entwickelt sich ein Polyp, der sich weiter teilt und so den Grundstock einer neuen Kolonie gründet.
An der Küste Australiens folgt auf das Massenablaichen der Korallen eine Planktonblüte, die die planktonfressenden Walhaie wegen des Überangebotes an Nahrung an die Küste locken.
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