article

Wappen Karte
Wappen von Steinheim.png Lage der Stadt Steinheim in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Höxter
Geografische Lage:
Höhe: 180 m ü. NN
Fläche: 75,68 km²
Einwohner: 13.748 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner je km²
Postleitzahl: 32839
Vorwahl: 0 52 33
Kfz-Kennzeichen: HX
Gemeindekennzahl: 05 7 62 032
Stadtgliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktstraße 2
32839 Steinheim
Website: www.steinheim.de
E-Mail-Adresse: info@steinheim.de
Politik
Bürgermeister: Joachim Franzke CDU

Steinheim ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Höxter.

Das Mittelzentrum Steinheim bildet den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Mittelpunkt der Steinheimer Börde, einer der Hauptlandschaften des früheren Hochstifts Paderborn. Diese Landschaft wurde in Sachsenzeiten Wethi-Weizengau genannt. Landschaftlich besonders reizvoll ist das hügelige Vorland des Eggegebirges.

Geografie


Stadtgliederung

Die Großgemeinde Stadt Steinheim besteht aus der Kernstadt Steinheim und acht dörflichen Ortschaften:
  • Bergheim
  • Eichholz
  • Grevenhagen
  • Hagedorn
  • Ottenhausen
  • Rolfzen
  • Sandebeck
  • Vinsebeck

Politik


Gemeinderat

Die 26 Sitze des Gemeinderats verteilen sich wie folgt:

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

Mit der Kommunalwahl wurde auch der neue Bürgermeister Joachim Franzke (CDU) mit absoluter Mehrheit gewählt und beerbt damit seinen politisch weniger erfolgreichen Vorgänger Reinhard Spieß (CDU), der durch zweifelhafte Projekte (geplanter Verkauf der Stadtwerke; geplanter Bau des "Westfalenrings") nicht den vollen Rückhalt der Bevölkerung hatte.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Steinheim ist verkehrsgünstig an die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Ostwestfalenstraße (B252) angebunden, die es Richtung Norden mit der B1 (Richtung Paderborn und Ruhrgebiet) und der A2 (Richtung Hannover) und Richtung Süden mit der A44, Dortmund-Kassel verbindet.

Steinheim ist mit der Bahn tagsüber einmal stündlich jeweils von Hannover und Paderborn zu erreichen.

Bildung

Steinheim hat mehrere Kindergärten/Kindertagesstätten, zwei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

  • Katholische Pfarrkiche St. Marien Steinheim.
Steinheim_mit_Kirche.jpg

  • Das 1835 errichtete Rathaus ist ein schlichter zweigeschossiger Putzbau in spätklassitzistischen Formen.

  • Pfarrhaus. Der zweigeschossige Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach wurde 1729 erbaut.

  • Der so genannte Paradieshof (Detmolder Str. 24) war ehemals Sitz des bischöflichen Rentmeisters. Er entstand 1729 als mächtiger Vierständerbau mit Krüppelwalmdach und Dielentor. 1995-96 saniert, wird das Gebäude seitdem von der Elterninitiative Klabautermann e.V. als Kindergarten, Tagesstätte und Hort genutzt. In den an der Grenze zur Altstadt gelegenen Nebengebäuden sind Reste der mittelalterlichen Stadtmauer verbaut.

  • Das unweit gelegene Rentmeisterhaus (Detmolder Str. 28) präsentiert sich als spätbarocker siebenachsiger Putzbau (Fachwerk?) mit Mittelrisalit und Mansarddach. Es wurde 1767 errichtet. Die originale Haustür aus der Erbauungszeit blieb erhalten.

  • In der Innenstadt haben sich nach der in den 70er und 80er Jahren des 20. Jh. durchgeführten Stadtsanierung nur noch wenige ältere Wohnbauten erhalten. In der Regel handelte es sich hierbei schlichte giebelständige Fachwerk-Dielenhäuser, die fast durchweg nach dem verheerenden Stadtbrand von 1729 entstanden waren. Besonders gut erhalten blieb Rochusstraße 22, ein Fachwerk-Dielenhaus von 1729.

  • Von der ab 1280 errichteten Stadtmauer blieb ein längeres Stück an der Straße „Hinter der Mauer“ erhalten. Ein Teil davon wurde in den Wirtschaftsgebäuden des Paradieshofes verbaut.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Der Steinheimer Rosenmontagszug ist der größte und älteste in der Region Ostwestfalen-Lippe. Auch das Steinheimer Schützenfest, jedes Jahr im Frühsommer ausgerichtet, erfreut sich großer Beliebtheit.

Weblinks


Ort in Nordrhein-Westfalen | Kreis Höxter

Steinheim | Steinheim

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Steinheim (Westfalen)".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld