| Steinbrech | ||||||||||||
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| Saxifraga aizoides.jpg (Saxifraga aizoides)]] | ||||||||||||
| : | Samenpflanzen (Spermatophyta) |
| : | Bedecktsamer (Magnoliophyta) |
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Steinbrechartige (Saxifragales) |
| : | Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) |
| : | Steinbrech |
Der deutsche Name ist wörtlich vom lateinischen übersetzt. Der Name der Gattung geht auf Plinius der Ältere zurück (quia saxa frangit = weil er die Felsen bricht. Vom Wuchsort in Felsspalten wurde fälschlicherweise auf Felssprengung durch die Pflanze geschlossen.
Eine weitere Namensdeutung ist die Tatsache, dass nach der Signaturenlehre die Pflanzen als Heilmittel gegen Nieren- und Gallenstein genutzt wurde. Andere, ähnliche Namensdeutung: Steinbrech bezieht sich ursprünglich auf den Knöllchen-Steinbrech (S. granulata), dessen Kraut und Blüten sowie die kleinen, harten Brutzwiebeln (ebenfalls aufgrund der mittelalterlichen Signaturenlehre) als Heilmittel gegen Blasensteine verwendet wurden.
So stammt aus dem 15. Jahrhundert folgender Spruch: "Wenn man des krautes wurzel nimt in wein, so pricht sie den stain in den platern (=Harnblase)".
Manche Arten können selbst noch in extremen Höhen gedeihen. So hält der zweiblütige Steinbrech den derzeitigen Höhenrekord mit 4.450 m am Dom im Wallis.
| Moos-Steinbrech.jpgMoos-Steinbrech (Saxifraga bryoides) |
Steinbrechgewächse | Alpenflora
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