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Steinberge ist ein Lokalname für die Nördlichen Kalkalpen, der im Pinzgau (im Westen des österreichischen Bundeslandes Salzburg; im Bereich des oberen Saalachtales und Umgebung) üblich ist. Auf Landkarten finden sich speziell die Loferer Steinberge und die Leoganger Steinberge verzeichnet, aber ursprünglich ist ihre Gesamtheit, beziehungsweise die Kalkalpen, gemeint, also auch das Steinerne Meer, Hochkönig, usw.

Der Name meint Berge aus Kalk und Dolomit (Gestein), im Gegensatz zu denen aus Schiefer, welche leichter verwittern, wasserspeichernde Böden bilden und daher weitaus stärker begrünt sind als die Kalkalpen. In den Steinbergen dagegen tritt oberhalb der Waldzone der nackte Fels zutage, zumindest wo dieser keine ruhende Schuttdecke trägt. Kalk- und Dolomitgesteine sind praktisch monomineralisch und lösen sich ohne Rückstände im Regenwasser auf; es sind dann keine wasserspeichernden Tonminerale o.ä. vorhanden. Daher rührt die Kahlheit der Berge. Nur dort, wo eine ruhende Schuttdecke auf dem Fels liegt, etwa bei Moränenablagerungen o.ä., kann sich Erde halten, welche ihre Nährstoffe oft großenteils aus dem vom Wind angewehten Staub bezieht; dieser kommt bei Föhnstürmen von den Zentralalpen. Der Wald dagegen filtert diesen Löß aus der Luft und ist somit besser mit Nährstoffen versorgt. Entwaldung führt nach einer kurzen Phase üppiger Almwiesen leicht zur Verkahlung dieser Berge.

Geologie


Die mächtigsten Gesteinserien, welche die Steinberge im Sinne der Salzburger Kalkalpen aufbauen, sind der Dachsteinkalk und der Ramsaudolomit, der eigentlich eine Zusammenfassung über eine Zeitengrenze darstellt, und die beiden Serien des Wettersteindolomits und des Hauptdolomits zusammenfasst. Für die Nördlichen Kalkalpen insgesamt siehe auch Alpenkalk.

Weblinks


Gebirgsgruppe in Österreich | Gebirgsgruppe (Alpen)

 

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