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Als Steilhang wird in der Geografie und anderen Geowissenschaften ein Berghang bzw. ein Teil eines Hanges bezeichnet, dessen mittlere Neigung über 1:2 oder rund 30° beträgt.

Auf Steilhängen bestehen verschiedene Naturgefahren, wenn sie nicht bewaldet und durch flachere Geländestufen unterbrochen sind:

Steilhänge können zwar prinzipiell bewirtschaftet werden - etwa zur Gewinnung von Heu, weinbaulich unter günstigen Klimaverhältnissen oder forstwirtschaftlich zur Holzerzeugung - doch ist der Betrieb gegen die Konkurrenz flacherer Landschaften nur selten ökonomisch. Daher werden Bergbauern (ihre Definition richtet sich nach Höhen- und Hanglage) meist aus öffentlichen Geldern unterstützt. Diese Stützung der alpinen Land- und Forstwirtschaft ist teilweise nicht nur gerechtfertigt, sondern auch erforderlich:

Damit werden Bergbauern ermutigt, die Höfe weiter zu bewirtschaften. Wo dies nicht erfolgt, ist der Schaden für die Allgemeinheit nach einiger Zeit meist höher als diese Kosten.

Siehe auch:

Geographischer Begriff

 

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