Stefan Nemanja war der Sohn des Zavida und Bruder Tihomirs, und regierte 1167-1196 als serbischer Großžupan über Raszien, Dioklitien und die Küstenländer (das heutige West- und Zentralserbien bis zur Morava, Montenegro, Herzegowina, Süddalmatien und Nordalbanien).
Stefan Nemanja, ursprünglich nur Nemanja, war der Begründer der Dynastie der Nemanjić bzw. Nemanjiden. Nach dem Sturz seines älteren Bruders Tihomir wurde er zum Großžupan Serbiens. Nemanja hielt Byzanz zunächst die Treue, wagte aber um 1180 einen Aufstand und eroberte mit Hilfe Ungarns Ostserbien, Teile Westbulgariens und Nordmazedoniens. Zwar siegte Byzanz über Stefan Nemanja 1190 in der Schlacht an der Morava, doch musste Byzanz die serbische Unabhängigkeit akzeptieren. Stefan Nemanja selbst zog sich 1196 als Mönch Simeon auf den Berg Athos zurück, wo er 1199 starb. Die Orthodoxe Kirche erklärte ihn zum Heiligen der Orthodoxie. Stefan Nemanja folgte sein Sohn Stefan, genannt Nemanjić bzw. der Erstgekrönte.
Mann | Župan (Serbien) | 12. Jahrhundert | Gestorben 1199
Stefan Nemanja | Étienne Nemanja | ステファン・ネマニャ | Stefan Nemanja | Stefan I Nemanja | Стефан Немања
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