Steenbek-Projensdorf ist ein Stadtteil im Nordwesten von Kiel, etwa 5 - 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Seit den 1960er Jahren begann die Besiedlung Steenbek-Projensdorfs im großen Maßstab, so dass der Stadtteil im Laufe der 1970er und 1980er Jahre eine großstädtische Anmutung erhielt. Steenbek-Projensdorf weist ein Einkaufszentrum mit Post, Bank und Restaurants auf. Ferner findet man hier Alten- und Studentenwohnheime, Kirchen und ein Gymnasium.
Einer der bedeutendsten Neubauten in Steenbek (und Kiel) war der Bau der Lubinus Klinik im Jahre 1984, heute ein umfangreiches medizinisches Kooperationzentrum.
1867 wurde Steenbek als Teil der Wik nach Kiel eingemeindet; mit der Eingemeindung Steenbeks wurden auch Teile Projensdorfs eingemeindet. Im Verlaufe der Zeit fand jedoch eine Trennung der Gebiete Wik - Steenbek/Projensdorf statt durch die Erschaffung des Nord-Ostsee-Kanals und später der B 503. Mit der Neugliederung der Stadtteile im Jahre 1994 wurden die beiden Ortsteile Steenbek und Projensdorf endgültig zu einem Stadtteil zusammengefasst.
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