Die Dampfreformierung (englisch Steam Reforming) ist ein Verfahren zur Herstellung von Synthesegas, einer Mischung von Kohlenmonoxid und Wasserstoff aus kohlenstoffhaltigen Energieträgern, wie Erdgas, Leichtbenzin, Methanol, Biogas oder Biomasse (vgl. Wasserstoffherstellung).
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- (Methan + Wasserdampf -> Kohlenmonoxid + Wasserstoff; endotherm; andere Gleichungen ebenfalls denkbar)
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- (Shiftreaktion; leicht exotherm)
Flüssigkeiten und Gase
Heißer
Wasserdampf wird mit dem zu reformierenden Gas (z.B.
Erdgas) oder mit verdampfter Flüssigkeit (z.B.
Leichtbenzin) vermischt und an einem
heterogenen
Katalysator in der Gasphase umgesetzt.
Feststoffe
Da komplexe Feststoffe wie Holz, Klärschlamm oder kommunale Abfälle nicht verdampft werden können, müssen diese unter anderen Bedingungen reformiert werden. Die Reformierung erfolgt mittels
überkritischem Wasser an einem heterogenen Katalysator bei 250 - 300 bar, 400 - 550 °C und großem Wasserüberschuss. Die Entstehung von Luftschadstoffen wie in der Müllverbrennung spielen unter diesen extremen Bedingungen praktisch keine Rolle.
[JOHANSON, N.W. et al.: Supercritical water partial oxidation, proceedings of the 2001 DOE Hydrogen Program Review]
Weblinks
Quellen
Reforma en vapor | Reforming parowy | Steam reforming
Chemische Reaktion | Technische Chemie