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Starkregen nennt man in der Meteorologie große Mengen an flüssigen oder schnell schmelzenden Niederschlägen, die in kurzer Zeit fallen.

Von Starkregen spricht man zum Beispiel bei einer Menge von 10 mm Niederschlag je Stunde. Starkregenereignisse können jedoch auch wesentlich heftiger ausfallen. Ereignisse bei Gewittern, in denen in 30 Minuten 30 mm fallen, sind in Mitteleuropa noch relativ häufig, können aber u. U. bereits zu überfluteten Kellern führen. Je stärker und je länger anhaltend diese Ereignisse sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens. Kurze, aber heftige Niederschläge sind wahrscheinlicher als langanhaltende kräftige Niederschläge, die in wenigen Tagen in Mitteleuropa bis zu 200 mm Niederschlag bringen können. Sie werden daher nach ihrer Wahrscheinlichkeit des Auftretens (Jahresregen, Jahrhundertregen) benannt.

Definition: Starkregen (engl.: storm rainfall): Regen der im Verhältnis zu seiner Dauer eine hohe Niederschlagsintensität hat und daher selten auftritt, z. B. im Mittel höchsten zweimal jährlich. Diese Definition ist also eine jeweils an den Ort gebundene variable Definition.

In den Tropen ist die Neigung zu Starkregen sehr hoch, insbesondere während der Regenzeit in der innertropischen Konvergenzzone (siehe Zenitalregen). In Europa sind subkontinentale oder kontinentale Bereiche betroffen. In Gebieten mit Küsten- oder Seeklimaten der gemäßigten Zone treten Starkregenereignisse nur sehr selten auf.

Niederschlag

 

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